Honberg

 

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Der Honberg (739m) und seine Geschichte

Aus westlicher Richtung kommend, fallen einem die zwei Honburg-Türme ins Auge. Diese gehören zur Honburg-Ruine die mal im Mittelalter eine Festungsanlage war. Die Honburg ist das Wahrzeichen über Tuttlingen und zusammen mit dem umgebenden Landschaftsschutzgebiet ist sie ein beliebtes Naherholungsziel für die Tuttlinger Bürger und Gäste der Stadt.

Erbaut wurde die Honburg etwa um 1460 von Graf Eberhard im Bart. Sie galt als ersten und zudem moderne Festung auf württembergischem Gebiet im 15. Jahrhundert und diente als Sitz einiger württembergischen Landvögte. Das damalige Schloss mit Zinnengiebeln , Rundtürmen und hohem Satteldach war da die Residenz des Obervogts. Die Honburg war die Sicherung der südlichen Grenze Württembergs und dem Donauübergang weswegen im Dreißigjährigen Krieges immer wieder Kriegsparteien angelockt wurden. Der Befehlshaber und Kommandant Konrad Widerhold von der württembergischen Festung Hohentwiel, zerstörte im Jahre 1645 die Honberg-Festung.
Nach einkehrendem Frieden im Jahr 1648 wurde die zerstörte Festung allerdings nicht wieder aufgebaut. Der württembergische Obervogt verlegte stattdessen seinen Sitz nach Balingen.  Die Ruine wurde fortan als Steinbruch genutzt, wobei Steine der Burg unter anderem für den Hausbau nach dem Stadtbrand von 1803 und für den Bau des Hüttenwerks im Ludwigstal verwendet wurden.

Ende des 19. Jahrhunderts machte der Verschönerungsverein Tuttlingen, ein Vorläufer des heutigen Heimat-Forums, die Ruine wieder zugänglich und baute die zwei Turmreste als Zinnen- und Haubenturm wieder auf.

Seit dem Jahr 1995 findet nun der Honberg-Sommer in Mitten der Burg statt was in seiner Art wohl einmalig ist und eine ganz besondere Stimmung zaubert.

Weitere sehr empfehlenswerte Informationen zur Honburg und deren Geschichte gibt es Hier und Hier

Sollte jemand dem Wetterzeiger Aufzeichnungen, Skizzen und weiteres zur Verfügung stellen, könnte dies hier gezeigt werden. Kontakt