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Kinderwetter - Was ist Wind und warum gibt es ihn?
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Was ist Wind und warum gibt es ihn?

Wind ist die Luft, die sich um uns herumbewegt. Zu der Entstehung vom Wind kommt es, wenn die kalte und warme Luft aufeinandertreffen.

Die Geschwindigkeit ist davon abhängig wie groß der Temperaturunterschied ist, umso höher dieser ist, umso schneller bewegt sich die Luft.

Zuerst wird der Erdboden durch die Sonne erwärmt. Daraufhin erwärmt die Erde die Luft welche sich in der Nähe vom Erdboden befindet. Die warme Luft dehnt sich aus und steigt nach oben.
Die kalte Luft von oben nimmt den Platz von der warmen Luft ein.

Kalt ist es hochoben im Himmel, hier kühlt sich die warme Luft die vom Boden kommt ab. Dabei wird die Luft schwer und sie sinkt nach unten, damit sich die Luft dort wieder erwärmen kann. Dieser Vorgang wiederholt sich ständig.

Durch den Wind sagen auch viele Menschen: “Macht die Türe zu, es zieht!“, oft hört man auch in den älteren Häuser wie der Wind durch das Haus zieht oder hört wie die Rollläden knarren.

Aber der Wind hat auch Vorteile, dadurch können Kinder Drachensteigen lassen oder wenn man mit dem Fahrrad/Inliner unterwegs ist, ist man viel schneller unterwegs, allerdings ist man auch langsamer, wenn wir gegen den Wind fahren müssen.

Der Wind verpflanzt zudem die Pflanzensamen, z.B. die Pusteblumen (Löwenzahn).

 

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, warum der Wind weht?

Manchmal weht es so langsam, dass der Wind nicht einmal eine Feder bewegen kann und manchmal ist er so schnell, dass er Bäume ausreist oder Gegenstände durch die Luft fliegen. Dies liegt daran, dass die Luft um uns herum ständig in Bewegung ist. Unten auf der Erde kann es windstill sein und am Himmel weht der Wind. Aus diesem Grund ändert sich ständig das Wetter. Durch den Wind haben wir auf der Erde den Regen. Wie dieser entsteht, erklären wir euch später in dem Kapitel Regen.

Wenn der Wind warme Luft bringt, kommt der Wind aus warmen Ländern wie Spanien, aber dann gibt es auch Tage, da bringt der Wind kalte Luft aus den Ländern wie Norwegen, Russland und Schweden.

Vielleicht ist euch auch schon einmal aufgefallen, dass der Wind unterschiedlich stark weht.

Die Geschwindigkeit von ihm wird in 12 Stärken eingeteilt

Windstärke 0= Windstille (0-1km/h)

Windstärke 2= leichte Brise (6-11 km/h)

Windstärke 4= mäßige Brise (20-28 km/h)

Windstärke 6= starker Wind (39-49 km/h)

Windstärke 8= stürmischer Wind (62-74 km/h)

Windstärke 10= schwerer Sturm (89-102 km/h)

Windstärke 12= Orkan (über 117 km/h)

Habt ihr schon mal von Erwachsenen gehört: “Land-und Seewind?“, hier sprechen die Menschen davon, dass die Winde aus allen Richtungen wehen. Der Wind wechselt an der Küste zwischen Tag und Nacht seine Richtung. Wenn die Sonne scheint, erwärmt sich das Land schneller als das Wasser, dabei steigt die warme Luft auf und die kalte Meeresluft fließt zum Land. Der Wind weht aus der anderen Richtung am nächsten Tag, denn in der Nacht bleibt das Meer länger warm als das Land.