Wie entstehen Hurrikans, Tornados und weitere Wirbelstürme

 

Hurrikan
Hurrikan © Pixabay-Wikilmages

Tornado
Tornado – © pixabay.com-skeeze

Wir­bel­stürme

Zyklon, Hurrikan, Taifun

Von diesen Namen hast du sicher schon irgendwann gehört. Sie bezeichnen im Grunde alle dasselbe. Man nennt nämlich einen Wirbelsturm, der sich auf dem Wasser gebildet hat, Zyklon. In Asien werden diese Zyklone Taifune genannt und treten im nördlichen Pazifiks in der Nähe von China und Japan auf. In Nordamerika werden die Wirbelstürme dagegen Hurrikans genannt. Sie kommen  hauptsächlich in den südlichen Staaten der USA und in der Karibik vor. Es kann aber auch passieren wie im letzen Jahr, dass so ein Hurrikan mal eine andere Richtung einschlägt.

Meist treten diese Wirbelstürme in der Nähe des Äquators auf. Außerdem nur wenn dass Wasser besonders warm ist. Das passiert regelmäßig jedes Jahr. Das warme Wasser verdunstet sehr schnell und die warme und feuchte Gewitterluft steigt schnell nach oben. Von außen strömt kalte Luft nach.

Durch eine Kraft wird die aufsteigende Luft zusätzlich in Drehung versetzt. Das ist die Kraft, die entsteht, weil sich die Erde langsam um ihre eigene Achse dreht. Es entsteht ein Wirbel, der sich ständig vergrößert. Wenn er auf Land trifft, sorgt er für große Verwüstung und sehr viel Schaden. Da er aber nicht mehr die warme Luft des Wassers hat, wird er dann langsam schwächer und löst sich irgendwann auf.

Tornados, Wasserhose und Windhosen

Tornados oder die kleineren Windhosen bilden sich auf dem Land. Auch sie brauchen Hitze und funktionieren fast ähnlich. Im Unterschied zu den Hurrikans bestehen sie jedoch nicht aus feuchter Luft. Die Luft kühlt sich auf dem Weg nach oben stark ab und stürzt nach unten, so dass der bekannte Rüssel oder auch Trichter genannt, entsteht.

Warum sind Hurrikans so gefährlich? 

Natürlich wegen des Windes! Wenn man schon mal beim Autofahren die Hand aus dem Fenster gestreckt hast, merkt man, dass selbst bei mäßiger Geschwindigkeit auf der Landstraße der Wind sehr stark ist. Auf der Autobahn ist es dann bereits so stark dass es einem fast den Arm wegreißt. Bei Windgeschwindigkeiten von 200 bis 300 km/h die bei einem sehr starken Hurrikan auftreten können, wäre der Winddruck noch x-mal größer. Dazu spielt auch das Wasser noch eine sehr große Rolle. Da die Wolken im Hurrikan mit Wasser vollgesogen sind, bringt er extreme Regenfälle, die wie eine starke Dusche wirken und das Land unter Wasser setzen. An den Küsten kommt es auch zu Flutwellen die schwere Überschwemmungen bringen.