Schlagzeilen und Wetterereignisse im Jahr 2016





29./30.11.2016 – Die Minus-10-Grad-Marke wurde geknackt und stürmisch war`s dazu

Mit einem Tiefstwert von -10,2°C, gemessen an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen, wurde heute erstmals in diesem Spätherbst und im bevorstehenden Winter die Minus-10-Grad-Marke unterschritten. Dies ist jedoch nicht außergewöhnlich wenn in einer sternklaren Nacht und bei einfließender Polarluft die Temperaturen soweit absinken, zumindest selten aber doch schon. Schon die Nacht zuvor fiel mit -5,6 °C recht frostig aus und wurde von einem eiskalten und garstigen Nordostwind begleitet, der in Böen 82,6 km/h erreichte was Windstärke 9 und somit Sturmstärke bedeutet.

Eiskalte Frühwerte wurden aber auch zwischen Egesheim und Reichenbach mit -10,0 °C, beim Hegaublick mit -9,4 °C, in Nendingen mit -9,0 °C, in Donaueschingen-Pfohren mit -9,0 °C und in Bad Dürrheim mit -8,6 °C gemessen.


28.11.2016 – Die 7. Million ist erreicht

Nach dem Start am 01.03.2007 konnte nach 9 Jahren und knapp 8 Monaten nun der 7. Millionste Aufruf dieser Internetpräsenz verzeichnet werden. Dafür ein 7 Millionen-faches “Danke” an alle welche diese Seite aufgerufen haben.


22.11.2016 – Es gab leichte Erdstöße in der Region

In Hilzingen nahe dem Hohentwiel bei Singen werden seit ein paar Tagen immer wieder Erdstöße registriert. Diese waren, bzw. sind aber meist nur sehr schwach sodass man diese gar nicht bemerkt. Den stärksten Erdstoß den wohl auch nun wenige gespürt haben gab es am 19. um 00:53 Uhr wo eine Stärke von 2,7 auf der Richterskala gemessen wurde.

Möglich ist jedoch dass noch weitere Erdstöße folgen wie z.B. am 22. in Salem mit einer Magnitude von 2,0 wie die Stärke eines Bebens bezeichnet wird. Doch ob diese dann vielleicht auch etwas stärker ausfallen können, vermag kein Mensch zu sagen. Verfolgt man dies auf den Erdbebenmonitoren regelmäßig, so wird man feststellen dass es viele kleine Erschütterung in meist großer Tiefe stetig und verbreitet gibt und man davon weder was mitbekommt noch diese spürt.

Solch schwere Erdbeben wie es dies zum Beispiel am 03.09.1978 im Zollergraben gab sind in unserer Region zum Glück eine Ausnahme. Damals wurde eine Stärke von 5,8 auf der Richterskala registriert und die Erde hatte dabei mächtig gewackelt. Auch etliche Schäden gab es damals zu verzeichnen. Lokale Beben mit einer Stärke von 3 bis 4 Magnituden können dagegen immer wieder mal auftreten.

Detaillierte Infos hierzu gibt es: Hier


20.11.2016 – Der 20. November des letzen Jahres brachte einen Rekord

Tief “Jürgen” welches den Luftdruck bis auf 991,1 hPa sinken lies, brachte Niederschlagsmengen die es an einem Novembertag bis dahin nicht gab.

An der Tuttlinger Wetterstation vom Wetterzeiger wurden hierbei innerhalb von 24 Stunden eine Rekordniederschlagsmenge von 61,8 L/qm registriert. Nicht verwunderlich dass bei dieser enormen Niederschlagsmenge der Donaupegel von 13,5cm auf 198,5cm anstieg.


18.11.2016 – Orkantief “Mirja” lies es gebietsweise stürmen

 

Ausläufer von Sturmtief “Mirja” brachte auch in unserer Region recht viel Wind, wenngleich dieser andernorts mitunter noch stürmischer unterwegs war.

Hierbei wurde an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen Windböen von 44,6 km/h erfasst, gefolgt von der privaten Wetterstation in Aldingen mit 44,4 km/h. Auf dem Klippeneck erreichten die Böen mit 83 km/h was Windstärke 9 entspricht sogar Sturmstärke. Ebenso in Albstadt wo 93 km/h registriert wurden. Auf dem Hohentwiel bei Singen wurden 87 km/h und in Uhldingen am Bodensee 82 km/h gemessen. In Oberschwaben war es in Laupheim mit 74 km/h ebenfalls ganz schön stürmisch.

Es gab aber auch Orkanböen die auf dem Belchen 135 km/h und auf dem Feldberg 122 km/h erreichten.


14.11.2016 – Der erste “Eistag” mit ganztägigem Dauerfrost

Heute wurde an Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen wie auch vielerorts im Landkreis Tuttlingen und den angrenzenden Gebieten der erste “Eistag” verzeichnet, was heißt dass sich die Temperatur ganztags im Dauerfrostbereich bewegte. Mit einer Höchsttemperatur von -2,4°C gemessen um 15:15 Uhr war es dabei am wärmsten. Dies ist zwar nicht ungewöhnlich wenngleich aber etwas früh.

Den bislang frühesten Eistag gab es am 08.11.2001.


14.11.2016 – Der “Super”-Mond ist uns so nah wie seit 105 Jahren nicht mehr

Am heutigen Montag den 14. November bestehen nur wenn sich Nebel und Hochnebel auflösen, gute Chancen ein besonderes Schauspiel am Himmel sehen zu können. Der wie ein Riesen-Mond wirkende Vollmond ist der Erde dabei so nah wie seit 104 Jahren, 10 Monaten und 10 Tagen nicht mehr. Dadurch wirkt er besonders groß.

Genau um 14.52 Uhr tritt die Vollmondphase ein. Gerade mal 3 Stunden zuvor kommt der Mond mit nur 356 509 Kilometern Distanz der Erde sehr nahe.

Dies wird sich natürlich auch auf die Gravitationskraft auswirken und zu etwas höheren Fluten führen, besorgniserregende Auswirkungen sollten an den Küsten aber nicht zu erwarten sein.

Erst vor wenigen Wochen am 16. Oktober kam der Mond mit nur 357 860 Kilometer unserem Erdtrabanten schon mal sehr nahe.

Die kürzeste Distanz zwischen der Erde und dem Mond gab es mit nur 356 375 Kilometer am 4. Januar 1912.

Einen weiteren Erdnahen Punkt wird es am 7. April 2020 mit 356 907 Kilometer geben.

Es werden sicherlich viele tolle Aufnahmen gemacht werden und der Wetterzeiger würde sich sehr über Aufnahmen von euch freuen.


13.11.2016 – Der 13. November, ein Rekordhalter seit nunmehr 54 Jahren

Wie im letztjährigen November der in der ersten und zweiten Dekade auf Rekordkurs war, kann man den diesjährigen November nun wirklich nicht bezeichnen. Doch es geht auch anders wie man dies am 13.11.1962 zu spüren bekam. An diesem Tag wurde mit einem Tiefstwert von -19,7 °C ein Kälterekord aufgestellt der bis heute nach nunmehr 54 Jahren immer noch Bestand hat.

Das dieser November im Jahr 1962 die Einleitung für ein absolut außergewöhnliches Ereignis war, konnte man da noch nicht erahnen. Denn wie schon der November war auch der Dezember 1962 und der Januar 1963 extrem kalt. Die Folge, bereits im Januar fror der Untersee zu und im Februar 1963 dann auch der komplette Bodensee. Ein wahrlich grandioses Naturereignis, welch es in dieser Form wohl nie wieder geben wird. Aber man soll ja niemals nie sagen!


08.11.2016 – Wettermäßig ein krasser Gegensatz zum letzten Jahr

Während wir dieser Tage teils tiefe Minusgrade haben und es sogar bis in die Niederungen schon eine zumindest zeitweilige Schneedecke gab, sah dies im letzen Jahr völlig anders aus. Mit rund 20 Grad mehr bestand im November 2015 wegen großer Trockenheit anfänglich sogar Waldbrandgefahr.

Am 8. November des letzten Jahres konnte an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen mit 21,8 Grad ein neuer Temperaturrekord verzeichnet werden.
Weitere sehr hohe Temperaturen und mancherorts auch Rekordwerte wurden auch in Donaueschingen-Pfohren mit 21,2 Grad, in Aldingen mit 20,6 Grad und in Rottweil mit 21,0 Grad registriert. In Ihringen wurde mit 24,4 Grad die höchste Temperatur Deutschlands gemessen und ein Sommertag knapp verfehlt. Und das wohlgemerkt im November!
Wer da in der ersten und zweiten Novemberdekade von einem “Wonnemonat” sprach lag sicherlich richtig, wäre da nicht die 3. Novemberdekade gewesen welche alles wieder zurecht rückte.

Der 8. November war im Jahr 2001 aber auch der früheste Tag wo Dauerfrost (Eistag) herrschte.


07.11.2016 – Winterinterzezzo in der Region

Für so manchen gab es trotz Vorankündigung heute morgen eine weiße Überraschung. Hierbei fielen je nach Höhenlage 1 bis 5cm Schnee. Dies ist zwar etwas früh aber nicht ungewöhnlich, jedoch aber der krasse Gegensatz zum letzten Jahr.
Doch dazu in Kürze mehr darüber.

Wetterereignis – 06./07.11.2016

06.11.2016 – Winterliche Stippvisite

Auf dem Heuberg (Klippeneck & Irndorf) macht der Winter bereits eine Stippvisite und die Schneefallgrenze sinkt weiter, sodass es in der ersten Wochenhälfte wohl überall in unserer Region mal weiß werden wird.

Wenn auch ihr Bilder vom derzeitigen Winterintermezzo habt, dann postet diese beim Wetterzeiger oder in der der Wetterzeiger-Gruppe auf Facebook. Alternativ könnt ihr etwaige Bilder auch per Mail an den Wetterzeiger senden: info@wetterzeiger.de
Diese werden dann umgehend veröffentlichen.

Klippeneck

Irndorf

04.11.2016 – Einen Vorgeschmack auf den Winter

Es ist höchste Zeit die Winterräder zu montieren, den zum und am Sonntag sinkt die Schneefallgrenze auf etwa 800 bis 600 Meter zum Wochenbeginn teils sogar bis auf 400 Meter ab. Hierbei kann es vor allem in den Nächten sowie tagsüber in den mittleren und höheren Lagen unserer Region gefährlich glatt werden.


04.11.2016 – Eisige Temperaturen, Reif und Autoscheiben kratzen war heute morgen angesagt

An der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen wurden heute Morgen mit frostigen -5,1 °C die kälteste Temperatur im Lankreis und darüber hinaus aufgezeichnet. Aber auch an den nachfolgenden Messstationen wurden tiefe Minusgrade registriert. So in Rottweil mit -4,7 °C und in Donaueschingen-Pfohren mit -5,1 °C.

Wie vorhergesagt war es in Sonnenbühl auf der Schwäbischen Alb mit – 9,4 °C und in der Doline Degerfeld mit -9,8 °C eiskalt.

04.11.2016 – Wetterrückblick auf den Oktober

Der Wetterrückblick auf den Oktober steht bereit, diesen findet ihr “Hier

Wie der Oktober im Vergleich der Jahre ausfiehl erfahrt ihr “Hier