Archiv 2017

Schlagzeilen und Wetterereignisse im Jahr 2017





27. – 30.05.2017 – Eine erste Hitzewelle und dazu ein neuer Mai-Temperaturrekord

Neuer Mai-Temperaturrekord im Landkreis Tuttlingen. Neuer Temperaturrekord im Landkreis Tuttlingen

Derzeit gelangt sehr heiße Luft vom Mittelmeer nach Deutschland sodass wir zwar keine sehr lange, doch aber eine intensive Hitzewelle erleben welche uns nun bereits den 4. Hitzetag in Folge beschert.

Der bisherige Hitzerekord von 32,0°C vom 28.05.2005 wurde hierbei am 29.05.2017 deutlich überboten und mit den 33,4°C, gemessen in Tuttlingen-Möhringen, ein neuer “Mai-Temperaturrekord” aufgestellt.

Nahezu identisch heiß mit 33,2°C war es auch an der Partner-Wetterstation in Donaueschingen-Pfohren (www.wetter-donaueschingen.de).

Selbst in den Hochlagen unserer Region sowie örtlich auf dem Heuberg, wurde die 30-Grad-Marke geknackt. Allerdings kam es durch die zunehmend schwülere Luft auch zu lokalen Gewittern die wohl in den kommenden Tagen immer mal wieder auftreten können.


27.05.2017 – Erster Hitzetag im Landkreis Tuttlingen und in den angrenzenden Regionen

Erster Hitzetag im Landkreis Tuttlingen. Erster Hitzetag im Landkreis Tuttlingen

Auf der Westflanke des inzwischen nach Osten abwandernden Hochs “Walrita” gelangt derzeit sehr warme Luft aus dem Mittelmeerraum zu uns, wodurch an der automatisch belüfteten und somit sehr genauen Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen, mit 30,6°C nun die 30-Grad-Marke geknackt wurde.

Einen Hitzetag Ende Mai gab es zwar immer wieder mal, doch der diesjährige Mai fiel doch etwas aus dem Rahmen und bescherte uns mit anfänglicher Trockenheit, vorübergehendem Schneefall, Wind sowie Frost und nun noch einer ersten Hitzewelle ein buntes Wetter-Potpourri.

Bis zum Monatsende wird dieser Wert sicherlich noch übertroffen werden und uns allesamt ins Schwitzen bringen.


21.05.2017 – Da war noch einer – Noch ein Frosttag in der 3. Maidekade

Noch ein Maifrosttag
Es gab an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen mit -0,2 Grad heute Früh noch einen Frosttag zu verzeichnen
Nach dem Julianische Kalender kommen die “Eisheiligen” erst jetzt

Die Eisheiligen waren vom 11. bis zum 15. Mai oder etwa doch nicht?

Nach der Kalenderreform des Papstes Gregor XIII. aus dem Jahre 1582 trifft das schon zu, denn da wurde die Zeitrechnung nämlich um ganze 11 Tage vorgestellt. Der bis dahin gültige Julianische Kalender war nach den Berechnungen der damaligen Zeit nicht genau genug und wich 10 Tage von der tatsächlichen Zeitrechnung ab.
Nach der Kalenderreform richtet sich die Zeitrechnung somit nach dem Gregorianischen Kalender.
Somit könnten die “Eisheiligen” auch erst 10 Tage später sein.

So mancher wird sagen was interessiert mich das “KALT IST KALT” – und irgendwie recht hat er dann damit auch.

 


17.05.2017 – Erster Sommertag in der Region

1. Sommertag 2017
 Mit 28,5°C, gemessen in Tuttlingen-Möhringen, konnte am 17. Mai der 1. Sommertag im Landkreis Tuttlingen und in den angrenzenden Regionen verzeichnet werden. Und dabei gab es vor gerademal einer Woche noch Frost und vor 3 Wochen lag sogar Schnee.

Beschert hatte uns dies schöne Wetter Hoch “Tilly” welches warme Mittelmeerluft heranführte. Keine Wolken war den ganzen Tag über am Himmel zu sehen was aber auch an der sehr niedrigen Luftfeuchtigkeit von nur 19% lag.

Außergewöhnlich ist der Zeitpunkt für den 1. Sommertag jedoch nicht. Anders sah dies am 07.04.2011 aus wo es mit 26,4°C den bisher frühesten Sommertag gab. Ebenso sensationell war auch der bisher früheste Hitzetag welcher mit 30,6°C am 28.04.2012 registriert wurde.

Mancherorts war es sogar richtig heiß und es konnte der erste Hitzetag verzeichnet werden, so in Kappel-Grafenhausen einer Station im Messnetz der Wetterwarte Süd wo mit 31,6 °C nicht nur die wärmste Temperatur in Baden-Württemberg, sondern auch Deutschlandweit aufgezeichnet wurde.

Leider ist dieser “Blitzsommer” nur ein Vorgeschmack auf den bevorstehenden Sommer sodass und auf Grund einer Wetterumstellung wieder wechselhafteres Wetter erwartet.

 


10.05.2017 – Frostiger Tagesbeginn mit nachfolgend rasantem Temperaturanstieg

Maifrost in Tuttlingen-Möhringen
Maifrost -1,8°C – gemessen in Tuttlingen-Möhringen
Wovor gewarnt wurde traf auch ein – Verbreitet startete der Tag mit Frost was für die Natur nochmal einen gewaltigen Dämpfer bedeutete.
Am kältesten im Landkreis Tuttlingen und in den angrenzenden Gebieten war es abgesehen von der Doline Degerfeld wo eisige minus 6,8 Grad gemessen wurde in Tuttlingen-Möhringen mit- 1,8 Grad, dicht gefolgt von Donaueschingen-Pfohren mit – 1,6 Grad, Rottweil mit – 1,5 Grad, sowie Geisingen und Villingen Schwenningen mit jeweils – 1,1 Grad..
 
Nach dem Sonnenaufgang stellte sich dann aber ein rasanter Temperaturanstieg ein welcher die Temperaturen auf 17 bis nahe 20 Grad ansteigen lies.
Die “Eisheiligen” 11.-15. Mai werden dagegen jedoch frostfrei bleiben.

04.05.2017 – Hagelunwetter in der Region

An der weißen Landschaft war nicht Schnee sondern der Hagel schuld

Hagelgewitter in Tuttlingen Möhringen
Möhringen

Hagelgewitter in Tuttlingen-Möhringen
Möhringen

Hagelgewitter in Tuttlingen-Möhringen
Möhringen
Hagelgewitter in der Möhringer Vorstadt
Möhringer Vorstadt
© Marwin Stefan
Hagelgewitter Tuttlingen
Hagelgewitter Tuttlingen
© Jutta Hensler
Hagelgewitter Tuttlingen
Hagelgewitter Tuttlingen
© Jutta Hensler
Hagelgewitter zwischen Talheim und Schwenningen
Talheim
© Heike Renz
Hagelgewitter in Möhringen
Möhringen
© Nicole Ismer

So gegen 16:20 Uhr entwickelte sich über Tuttlingen und Möhringen eine Gewitterzelle welche neben einem Gewitter mittlerer Stärke auch einen recht kräftigen Hagelschauer brachte. Hierbei bekam die Landschaft in kürzester Zeit einen weißen Schimmer wobei der Hagel von nur wenigen Körnern bis zu einer Höhe von 2 Zentimetern reichte. Glücklicherweise fielen dabei jedoch nur Kleinkörnige Hagelkörner vom Himmel, welche in der Regel kaum Schäden verursachen. Während des Hagelschauers sank die Temperatur von anfangs 12,1°C schlagartig auf 5,3°C ab.


26.04.2017 – Schneereiches April-Ende so wie es dieses schon sehr lange nicht mehr gab

Nachdem es erst vor kurzen ein winterliches Intermezzo gab, setzte dieser Winterrückfall dem ganzen noch eins drauf.
So gab es in Tuttlingen lageabhängig eine Schneehöhe von 3 bis 5 cm zu verzeichnen, im Duttental, im Möhringer Kühltal sowie auf dem Honberg wurden sogar 8 bis 10 cm gemessen. Eine stattliche Menge die da runter kam.
Leider sorgte dieser nasse und sehr schwere Schnee auch für Schneebruch in der Region weswegen von Waldspaziergängen dieser Tage absolut abzuraten ist.

Hier zahlreiche Bilder zu diesem spätwinterlichen April-Ende:

Spätwinterliches Aprilende 2017

18. – 24.04.2017 – Ein Witterrückfall und Kaltlufteinbruch der es in sich hatte

Vom 18. bis 24. April gab es was äußerst selten ist jeden Tag Frost, mitunter war dieser so heftig das so einiges in den Gärten sowie auch vieles in der Natur erheblichen Schaden nahm. Mit – 7,7 Grad gemessen am 21. an der Wetterstation in Tuttlingen-Möhringen, wurde nach dem 13.04.1986 mit -10,0 Grad und dem 08.04.2003 mit -8,3 Grad, die 3. kälteste Temperatur erreicht. Lausig und extrem kalt war es wie vorhergesagt in Bernau im Schwarzwald mit -8,0 Grad, in der Doline Degerfeld bei Albstadt mit -11,7 Grad und in Sonnenbühl mit einem Extrem-Wert von -16,0 Grad.

Doch die Kälte allein gab es nicht, am 18. und 19. fiel verbreitet Schnee sodass es sogar am Bodensee weiß wurde. Im Landkreis Tuttlingen wurde Lage-abhängig dabei eine Schneehöhe von 2 bis 8 Zentimeter erreicht.

Klarstellung zu den Wetterkapriolen im April – folgendes muss mal gesagt werden!

Man hört immer wieder in den Medien “Winterwetter wie noch nie” oder “kommt nun die Eiszeit” sowie zahlreiche Kommentare von Menschen die sich nicht die Mühe machen einfach mal nachzuforschen und sich zu informieren.
Fakt ist es gab im April im Laufe der Jahre immer wieder mal Schnee und auch Frost. Hierbei ragte der April 2006 besonders heraus wo am 11.04.2006 ein stattliche Schneehöhe von 21cm lag. Am 13.04.1986 fiel die Temperatur in Tuttlingen sogar auf -10,0 Grad.
Was allerdings außergewöhnlich ist, dass es in der 3. Aprildekade Schnee fiel und solch eisige Temperaturen auftreten.
Während in manchen Jahren der April eher frühsommerlich war und wie z.B. am 28.04.2012 mit 30,6 Grad sogar einen Hitzetag hervorbrachte, ist dies in diesem Jahr eben mal anders.

Zur Info, es gab am 03.06.1962 sogar nochmal Schnee mit 5cm in Tuttlingen und rund 10cm auf der Alb, dazu auch Frost.
Einen April völlig ohne Niederschlag gab es bisher nur einmal und zwar im Jahr 1943, ein Rekord für die Ewigkeit.

Hier zahlreiche Bilder zu diesem Winterintermezzo:

April-Winter 2017

31.03.2017 – Es gab einen neuen März-Temperaturrekord

Am 31. noch ein neuer März-Temperaturrekord im Landkreis Tuttlingen.

Mit 23,6 Grad wurde an der Wetterstation vom Wetterzeiger die automatisch belüftet und daher sehr genau ist, ein neuer Temperaturrekord aufgestellt. Der bisherige Rekordwert lag bei 23,3 Grad und wurde am 28.03.1989 erreicht. Auch am 29.03.1968 war es mit 23,0 Grad außergewöhnlich warm.

So ist es wohl nur eine Frage der Zeit wann Ende März mal der erste Sommertag zu verzeichnen sein wird.
Den bislang frühesten Sommertag im Landkreis Tuttlingen gab es am 07.April 2011 mit 26,4 Grad.


30.03.2017 – Es stehen nun alle Webcams aus dem Landkreis Tuttlingen zur Verfügung

Sämtliche Webcams aus dem Landkreis Tuttlingen - Live beim Webcamzeiger.de

Nach dem Bodensee sind nun auch alle Webcams vom Landkreis Tuttlingen beim Webcamzeiger vertreten. Somit können Sie immer topaktuell sehen wie das Wetter im Landkreis und darüber hinaus ist.

Hier gelangen Sie zur Übersicht:
http://www.webcamzeiger.de/landkreis-tuttlingen/
Auch über die Webcam-Karte können Sie darauf zugreifen: http://www.webcamzeiger.de/webcam-karte/
Gerne können Sie sich auch bei der “Webcamzeiger” – Gruppe anmelden, Sie sind herzlich Willkommen.
https://www.facebook.com/groups/webcamzeiger.de/


22.03.2017 – Gebietsweise ein vorübergehender Rückfall in den Winter

Öfingen
Öfingen

Storchencam Tuningen
Tuningen

Spaichingen
Spaichingen

Meßstetten
Meßstetten

Klippeneck
Klippeneck

Fürstenberg
Fürstenberg
Ein Tag nach dem Frühlingsbeginn und das Wetter zeigte sich so gar nicht frühlingshaft.

Vorwiegend im Schwarzwald-Baar-Kreis und auf dem Heuberg gab es heute Früh eine weiße Überraschung.
Auch im Raum Tuttlingen schneite es zeitweilig, es blieb aber nichts liegen. Nach den 13,2 Grad vom Vortag und Frühwerten von 0,0 Grad stiegen die Temperaturen am Mittag nicht über 6 Grad an.
Morgen jedoch wird sich bis auf weiteres Hochdruckwetter durchsetzen, sodass in den morgigen Mittagsstunden bereits wieder 14 bis 16 Grad zu erwarten sind.
Für den Kreislauf ist so ein stetiges Auf und Ab jedoch eher eine Belastung.


01.03.2017 – Der Wetterzeiger feiert sein 10 jähriges Jubiläum

Der Wetterzeiger feiert sein 10 jähriges Jubiläum

Am 01.03.2007 gab es den Startschuss und diese Internetpräsenz ging Online. Zunächst unter der Domainbezeichnung www.tuttlinger-wetter.de. Dabei war aber keineswegs sicher ob diese Wetterseite angenommen wird. Doch diese Befürchtung war unbegründet, denn die Besucher wurden schon nach kurzer Zeit immer zahlreicher und das allgemeine Interesse stieg deutlich an. War dies zu Anfang noch in und um Tuttlingen der Fall, so gibt es inzwischen viele Besucher aus den umliegenden Städten und Gemeinden sowie auch aus anderen Landkreisen.

Folgedessen wurde die Seite nach einiger Zeit umbenannt und wird seither unter der Domainbezeichnung www.wetterzeiger.de weitergeführt. Die stetig weiter steigenden Besucherzahlen bestätigten, dass diese Entscheidung richtig war. Damit diese Seite mit all den Kosten welcher der Dauerbetrieb, die Web- und Betriebskosten weiter betrieben werden kann, ist der Wetterzeiger auf Sponsoren, Werbepartner und Nutzer für etwaigen Wetterservice angewiesen. Bei Interesse bitte über das Kontaktformular oder einfach per Mail eine Nachricht schicken.
Seit dem 28.08.2015 ist der Wetterzeiger auch bei Facebook vertreten und kann unter dem nachfolgenden Link erreicht werden: https://www.facebook.com/wetterzeiger/
Auch hier läuft es sehr ordentlich. Wenn die User dann auch noch mal ein “Gefällt mir” für die Seite und nicht nur für etwaige Beiträge geben würden, wäre dies prima und käme der Seite zugute.
Eigentlich zum 10 jährigen Jubiläum gedacht aber bereits am 03.02.2017 startete nun auch das Mobilwetter vom Wetterzeiger, erreichbar unter der Domain www.wetterzeiger.de/mobil. Das Mobilwetter kann von allen Smartphones und Tablets sowie Netbooks sämtlicher Hersteller über die angegebene Url genutzt werden. Hierbei wurde bewusst auf eine APP verzichtet um es allen zugänglich machen zu können.
Aber auch der Webcamzeiger ein Portal wo es unzählige Webcams aus Nah und Fern zu finden gibt, findet bereits sehr guten Anklang und wird fleißig besucht. Dieser startetet am 16.04.2016 und ist über den nachfolgenden Link erreichbar. www.webcamzeiger.de/  Am 28.01.2017 wurde hierzu auch eine Facebook-Gruppe gegründet wo jeder gerne mitmachen kann. Diese erreicht man über: https://www.facebook.com/groups/webcamzeiger.de/
Abschließend nun ein ganz herzliches “Danke” an alle Besucher, ehemalige und aktuelle Werbepartner sowie Nutzer des Wetterservices. Denn ohne euch Alle würde all dies keinen Sinn machen und die unendlich viele Arbeit wäre umsonst.

28.02.2017 – Erneut ein markanter Wetterumschwung

Gab es gestern noch frühlingshaft anmutendes Wetter mit Höchstenwerten von 14,2 Grad (Wetterstation Tuttlingen-Möhringen) sah dies heute wieder mal ganz anders aus. Mehr als 0 bis plus 1 Grad waren nicht drin und die Witterung bescherte uns von der Lage und Höhe abhängig, Neuschnee zwischen 2 cm und 8 cm. Vor allem in den höheren Lagen war der Wind zudem ziemlich lebhaft, teils auch böig unterwegs.


 23. + 24.02.2017 – Das Wetter in dieser Fasnetwoche – närrischer geht`s nicht

Rasant ansteigende Temperaturen bescherten uns bei sonniger Witterung frühlingshaft mildes Wetter. Mit 18,7 Grad war es an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen Möhringen an diesem Tag außergewöhnlich warm. Einen unangenehmen Beigeschack hatte dies jedoch, denn der Wind war in der Region ziemlich lebhaft unterwegs, mancherorts gab es auch schwere Sturmböen. Böige 69,3 km/h (Windstärke 8) wurden hierbei beim Wetterzeiger registriert.
Aber auch in der Region und darüber hinaus wurden örtlich sehr hohe Windgeschwindigkeiten und sogar Orkanböen registriert.
Hohentwiel 111 km/h, Klippeneck 102 km/h, Neuhausen ob Eck 91 km/h, Rottweil 80 km/h, Villingen-Schwenningen 93 km/h, Balingen 93 km/h, Belchen 126 km/h, Feldberg 122 km/h, Brocken (Harz) 157 km/h.
Einen äußerst krassen Wetterwechsel gab es gleich zum nächsten Tag. Von zuvor 18,7°C rauschte die Temperatur durch einfließende Kaltluft bis zum Gefrierpunkt und ließ die Schneefallgrenze bis auf rund 500 Meter sinken. Kräftiges Schneetreiben und eine Schneedecke bis zu 2 cm war die Folge dieser Wetterkapriolen. Und da soll man nicht sagen, dass sich das Wetter dieser Tage ziemlich närrisch verhält.

04.02.2017 – Ein kleines aber giftiges Sturmtief sorgte für stürmischen Wind

Ausläufer des kleinen jedoch aber giftigen Sturmtiefs “Leiv” sorgten für reichlich Wind in der Region. Hierbei wurden in den Abendstunden gebietsweise heftige, in den Gipfellagen auch stürmische Böen registriert.
Folgende Windgeschwindigkeiten wurden hierbei von den Messstationen im Südwesten aufgezeichnet.

Tuttlingen 60,8 km/h,  Neuhausen ob Eck 72 km/h, Hohentwiel 100 km/h, Konstanz 76 km/h, Feldberg 109 km/h, Belchen 131 km/h.


03.02.2017 – Neu!!!! Den Wetterzeiger gibt es nun auch in der Mobil-Version

 

Wetterzeiger Mobil

Ihr aktueller Begleiter für Unterwegs

http://www.wetterzeiger.de/mobil/

(Für alle Arten von Smartphones, Tablets und Netbooks)

 


01.02.2017 – Monatsrückblick – Der Januar war so kalt wie seit 30 Jahren nicht mehr

In der Tuttlinger Wettergeschichte gab es bislang nur zwei Januarmonate die noch kälter als der diesjährige Januar ausfielen. Dies war der Januar 1987 mit einer Durchschnittstemperatur von minus 6,6 Grad und der Januar 1985 mit minus 7,3 Grad. Wochenlang gab es Temperaturverhältnisse wie in einer Tiefkühltruhe. Wer da Selbiges abtauen wollte dem kam die eisige Witterung entgegen. Auch die Wintersportler freuten sich über die winterliche Witterung, ebenso die Kinder.
Im Vergleich zu den anderen Jahren fiel der Januar deutlich zu trocken aus, die Sonnenausbeute erreichte etwas mehr als das Mittelmaß. Fast unerträgliche Kälte bekam man am 18. zu spüren wo bei Eiseskälte ein Nordoststurm mit 82,6 km/h über die Region fegte und für zahlreiche Schneeverwehungen sorgte.
Infos, Daten und Vergleiche wie der Januar im Vergleich zu den anderen Jahren abgeschnitten hat, gibt es: Hier

16. – 23.01.2017 – Temperaturverhältnisse wie in einer Tiefkühltruhe

Zuerst Hoch “Brigitte” und nun Hoch “Christa”, beide bescheren uns seit etlichen Tagen stabiles Hochdruckwetter. Bei jedoch überwiegender Nordostströmung bewegen sich die Temperaturen auch tagsüber teils deutlich im Dauerfrostbereich. Vor allem die Nächte sind dabei klirrend und lausig kalt.
 
Mit minus 18,6 Grad wurde an der Messstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen am 23. die kälteste Temperatur im Landkreis Tuttlingen erfasst. Ähnlich kalt war es mit minus 17 bis minus 19 Grad im Schwarzwald-Baar-Kreis und im Kreis Rottweil.
 
In den bekannten Kältelöchern der Schwäbischen Alb sank die Temperatur in den vergangenen Tag meist unter minus 20 Grad.
Hierbei wurden am 23. in Sonnenbühl minus 23,3 Grad und in der Doline Degerfeld minus 24,9 Grad gemessen.
 
Fast schon als mild könnte man da die Nächte- und Frühwerte in den Hochlagen bezeichnen wie zum Beispiel auf dem Klippeneck, dem Feldberggipfel und dem Belchengipfel um nur wenige zu nennen. Denn in den Hochlagen ist es durch die derzeitige Inversionswetterlage deutlich milder, sodass sich die Nachtwerte teils sogar über dem Gefrierpunkt liegen und die Tageshöchstwerte deutliche Pluswerte erreichen.

18.01.2017 – Wintersturm fegte mit Eiseskälte über die Region

Mit Windböen bis zu 82,6 km/h was Windstärke 9 entspricht, fegte beeinflusst von Hoch “Brigitte” über Russland und einem mächtigen Tief über Skandinavien, ein Wintersturm über unsere Region hinweg.

Bei Temperaturwerten von -8,0°C bis -5,8°C wurde durch den eiskalten Nordostwind unser Kälteempfinden bis ans Äußerste belastet. Hierbei wurde eine Windchilltemperatur (gefühlte Temperatur auf der Haut) von -16,6°C erreicht.

Dies war nach dem 02.01.2003 wo 89,0 km/h erreicht wurden die bislang zweit höchste in einem Januar erreichte Windgeschwindigkeit.


07.01.2017 – Kälteste Januartemperatur seit 30 Jahren

So lausig kalt war es seit 30 Jahren nicht mehr.

Nachdem Heilig drei König mit Frühwerten von -14,5°C bereits extrem kalt ausfiel, sank die Temperatur bereits bis Mitternacht auf -18,0°C. In der Früh um 05:20 Uhr wurde dann in Tuttlingen-Möhringen an der Profiwetterstation (Davis) vom Wetterzeiger mit -20,2°C der Tiefstwert erreicht und die Minus-20-Grad-Marke geknackt. Zuletzt wurde diese Marke am 12.01.1987 mit -25,1°C unterschritten. Die bislang kälteste Januartemperatur wurde am 06.01.1985 mit extremen -27,3°C gemessen. Getoppt und sogar noch deutlich unterboten wurde dieser Wert bisher nur von der bislang kältesten Temperatur vom 13.02.1929 wo kaum vorstellbare -33,0 °C in Tuttlingen gemessen wurden.

In Nendingen wo der Tiefstwert mit -19,5°C lag wurde die Minus-20-Grad-Marke nur knapp verfehlt. Ebenso im bereich der Neuhauserstraße wo es bis -19°C kalt wurde.

Weitere extreme Tiefstwerte gab es auch an folgenden Messstationen zu verzeichnen, so z.B. in Geisingen mit -19,5°C, Mühlheim mit -18,7°C, in Rottweil mit -18,°C, in Villingen-Schwenningen mit -19,7°C, Bad Dürrheim mit -19,4°C und in Donaueschingen Pfohren mit -21,0°C.

Besonders extrem und lausig kalt war es jedoch an den nachfolgenden Messstationen, so in Bernau wo mit -24,4°C die kälteste Temperatur des Schwarzwaldes gemessen wurde, in Maierhöfen wo es mit -23,9°C den tiefsten Wert im Allgäu zu verzeichnen gab, sowie im Sonnenbühl wo mit -29,7°C auf der Schwäbischen Alb die Minus-30-Grad-Marke nur knapp verfehlt wurde. Diese wurde jedoch südwestlich von Chemnitz und Zwickau in Marienberg-Kühnheide im Erzgebirge mit -30,6°C geknackt, was zugleich auch der kälteste Punkt in ganz Deutschland war.