– Timeline 2019 – mit Euch und für Euch

Schlagzeilen, Infos, Hinweise uvm. rund ums Wetter

Zur Timeline 2018 geht`s Hier

07.07.2019 – Kräftiges Gewitter in den frühen Morgenstunden

In den frühen Morgenstunden wurden so manche durch kräftige Donnerschläge aus dem Schlaf gerissen, da ein Gewitter über Tuttlingen hinweg zog. Ein Blitz dürfte dabei im Bereich der Stockacher- und Liptingerstraße eingeschlagen sein.

Link

02.07.2019 – Monatsrückblick auf das Wetter im Juni

Monatsrückblick sowie Vergleichswerte vieler Jahre
Klicken Sie auf das Bild um zu den Vergleichswerten zu gelangen.

Hochsommerlicher Juni mit extremer Hitzewelle in der letzten Woche und neuen Wetterrekorden

Nach dem deutlich zu kalten Mai war der diesjährige Juni war vor allem eins – hochsommerlich! Man fühlte sich als hätte man den Frühsommer übersprungen und wäre direkt in den Hochsommer katapultiert worden. Und die erste Hitzewelle in der letzten Woche war dermaßen extrem, dass mit einfließender Saharaluft gleich mehrere neue Rekorde aufgestellt wurden.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 20,6 Grad (Vorjahr 17,8 Grad) fiel der diesjährige Juni gegenüber der langjährigen Durchschnittstemperatur deutliche 4,7 Grad  zu warm aus. Die höchste Monatstemperatur wurde bei sengender Hitze mit 38,8 Grad (Vorjahr 29,9 Grad) am 30. erreicht. Hierbei wurde nicht nur die bisherige Junirekordtemperatur von 35,3 Grad vom 18.06.2013 und dem 07.06.2014 sondern auch die absolute Rekordtemperatur mit 37,3 Grad gemessen am 05.07.2015, deutlich überschritten, was im Übrigen bereits schon am 26. mit 38,3 Grad geschah. Es gab vom 25. zum 26., sowie auch vom 30. auf den. 01.Juli 2 Tropennächte (nicht unter 20 Grad) zu verzeichnen. Auch hier wurde in der Nacht vom 30. Juni zum 1. Juli ein neuer Rekord aufgestellt. Mit einer Tiefsttemperatur von 22,8 Grad fiel die Nacht wärmer aus als alle je zuvor.  Die kühlste Temperatur lag bei 4,9 Grad (Vorjahr 2,4 Grad), gemessen am 09. des Monats. Frost gab es keinen mehr (Vorjahr 0 Tage) dafür aber 18 (Vorjahr 13 Tage) Sommertage, davon sogar 13 (Vorjahr 0 Tage) Hitzetage. Grandios wenn man bedenkt dass man im letzten Jahr bis zum 26. Juli darauf warten musste.

Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 89,7 L/qm (Vorjahr 37,5 L/qm). Damit wurden im Juni 84,6% (Vorjahr 37,3%) der Normalmenge erreicht. Während es bis zum 22. immer wieder Schauer gab, war es nachfolgend knochentrocken und die Waldbrandgefahr stiegt enorm an.  Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 10. des Monats mit 27,2 L/qm (Vorjahr 25,0 L/qm).

Der Wind war vorwiegend in der ersten Dekade öfters lebhaft bis stürmisch, im weiteren Verlauf des Monats dann überwiegend gemäßigt unterwegs. Hierbei wurde die höchste Windgeschwindigkeit mit 58,1 km/h (Windstärke 7) am 3. gemessen (Vorjahr ebenfalls 58,1 km/h – WS 7). Nebel gab es im Verlauf des Monats keinen, an 5 Tagen gab es Gewitter.

Mit 300,6 Sonnenstunden (Vorjahr 250,4 Std.) lag der Juni deutliche 82,7 Sonnenstunden über dem langjährigen Mittelwert. Damit gilt der diesjährige Juni nun als zweitsonnigster Juni nach dem Juni 2003 wo 328,2 Sonnenstunden aufgezeichnet wurden.

Link
02.07.2019 – Wetterrückblick auf den Juni in Schwörstadt – Helmut Kohler Link

02.07.2019 – Wetterrückblick auf den Juni in Bad Säckingen – Helmut Kohler

Link

02.07.2019 – Juni Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth

Link

24.06. – 01.07.2019 – Ein außergewöhnliche und extreme Hitzewelle in gleich mehrfacher Hinsicht

 

Tag Höchstwerte Tiefstwerte Bemerkung
23.06.2019 25,6 °C 15,6 °C
24.06.2019 31,7 °C 15,3 °C
25.06.2019 35,0 °C 16,8 °C
26.06.2019 38,3 °C 20,8 °C absoluter Rekord + Tropennacht
27.06.2019 35,1 °C 19,8 °C
28.06.2019 32,4 °C 16,9 °C
29.06.2019 34,0 °C 16,3 °C
30.06.2019 38,8 °C 17,3 °C neuer absoluter Temperaturrekord
01.07.2019 22,8 °C neue absolut wärmste Tropennacht

So eine extreme Hitzewelle hat es im Juni seit Beginn der Tuttlinger Wetteraufzeichnung im Jahre 1891 noch nie gegeben. Es gab schon öfters heiße Junitage mit 32 bis 35 Grad, aber noch niemals zuvor wurden solch extrem hohe Werte erreicht.

Neben einer Tropennacht von Dienstag auf Mittwoch wo die Tiefsttemperatur bei 20,8 Grad lag, gab es mit kaum vorstellbaren 38,3 Grad nicht nur einen neuen Juni-Rekord sondern auch einem neuen absoluten Temperaturrekord. Dieser Wetter wurde an der hochwertigen und sehr genauen Davis-Wetterstation mit aktiver Temperatursensor-Belüftung, vom Wetterzeiger in der Tuttlinger Innenstadt aufgezeichnet. Der bisherige Juni-Rekord lag bei 35,3 Grad, gemessen am 18.06.2013 und dem 07.06.2014. Der absolute Rekord lag bislang bei 37,3 Grad welche am 05.07.2015 gemessen wurden.

Doch am 30.06.2019 wurde das Ganze nochmals getoppt und und mit geradezu unfassbaren 38,8 C der neu aufgestellte Rekord vom Mittwoch den 26.06.2019 überboten.

Die Nacht vom 30.06. auf den 01.07. wird als die bislang wärmste Tropennacht ebenfalls in die Geschichte eingehen. Der bisherige Rekord vom 5./6.07.2015 mit einem Tiefstwert von 22,5 Grad, wurde dabei überboten.

Seht oben bei den Bildern die aufgezeichneten Rekordwerte und darunter könnte ihr die Minimal und Maximalwerte der einzelnen Tage dieser brütend heißen Woche sehen.

Link

29. + 30.06.2019 – Subtropische Temperaturen zum Run&Fun

So ein heißes Run&Fun gab es schon lange nicht mehr . falls überhaupt

Vorneweg, es bleibt das ganze Wochenende über trocken. Dabei gibt es Sonnenschein von Früh bis Spät, lediglich Schleierwolken oder ein paar Quellwolken bevölkern zeitweilig dekorativ den Himmel.

Die Temperaturen erreichen nach jeweils lauer Sommernacht Höchstwerte von “nur” 30 bis 32 Grad am Freitag und 31 bis 34 Grad am Samstag. Am Sonntag wird es mit 35 bis rund 38 Grad wieder extrem und geradezu unerträglich heiß.

Am Montag ist die Luft extrem schwül und enorm schauer-gewitteranfällig. Dabei sollte man mit teils heftigen bis unwetterartigen Gewitter rechnen, welche von stürmischen Böen, ergiebigem Starkregen und Hagel begleitet werden können.

Es dürfe für die Läufer/innen extrem anstrengend werden und auch die Helfer oder Zuschauer werden außergewöhnlich viel Flüssigkeit brauchen.

 

Link

28.06.2019 – Neuer absoluter Hitzerekord in Frankreich – Rekord-ähnliche Werte möglicherweise auch bei uns

Und auch in unserer Region sowie in Deutschland können die Temperaturen am Sonntag nochmals ein Rekord-Niveau erreichen.

Mit der erneuten Hitzewelle ist in Frankreich heute erstmals von 2 Wetterstationen die 45-Grad-Marke geknackt worden. Hierbei wurden am Nachmittag Gallargues-le-Montueux im Süden des Landes 45,8 und in Villevieille 45,1 Grad erreicht.

Bereits am frühen Nachmittag wurde der Allzeit-Temperaturrekord in Frankreich gebrochen. In der Kleinstadt Carpentras in Südfrankreich wurden am frühen Freitagnachmittag 44,3 Grad gemessen.

Der bisherige gemessene Rekord lag bei 44,1 Grad und stammt vom August 2003, gemessen in dem Ort Conqueyrac.

 

Link

23.06.2019 – Eine extreme Hitzewelle rollt heran

Schon heute erreichten die Temperaturen wieder sommerliches Niveau und nun erwarten uns die ganze Woche über Höchsttemperaturen oberhalb der 30-Grad-Marke.

Zum Mittwoch und Donnerstag sind mit 36 bis 38 Grad sogar neue Juni-Temperaturrekorde zu erwarten. Die Badeplätze, Straßencafes und Biergärten dürften allesamt sehr gut besucht sein. Es wird zur Wochenmitte im Landkreis garantiert keinen Platz geben wo die Höchsttemperatur unter 30 Grad liegt. Deutschlandweit wird wohl die 40-Grad-Marke geknackt werden.

Jedoch hat das Ganze auch eine Kehrseite, denn die Hitze schlaucht nicht nur Mensch und Tier, sondern ist auch vor allem für ältere und kranke Menschen eine enorme Belastung wenn nicht sogar gefährlich.

Hier noch etwas zur Wetterlage:

In großer Höhe baut sich derzeit ein  “Omega-Hoch” auf. Das heißt im Klartext dass die Höhenströmung über Europa die Form des sogenannten griechischen Buchstabens abfährt. Wir befinden uns dabei im Zentrum was uns sehr stabile Verhältnisse und ideales Bade- sowie den Landwirten gutes wenngleich auch a bisserl sehr heißes Heuwetter beschert.

Das Aufsteigen von feuchter Luft und somit die Entstehung von Wolken wird in den nächsten Tagen unterdrückt. Dabei erreicht uns sehr heiße Sahara-Luft wie dies bislang noch nicht der Fall war.

Link

20. – 23.06.2019 – Southside Festival Wettervorhersage

Wie schon seid vielen Jahren gibt es auch in diesem Jahr die weithin bekannte und beliebte Wettervorhersage in der Southside Festival Woche.

Klickt auf den Banner oder Link und ihr gelangt zur Southside Festival Wettervorhersage wo ihr täglich Informationen, Hinweise und stets aktuelle Warnungen erhaltet.

Link

15.06.2019 – Heftiges Gewitter im Landkreis und schwere Unwetter im Südwesten

Was abzusehen war trat auch ein. In den Abendstunden zog aus der Schweiz heraus eine Gewitterfront heran. Hierbei gab es mächtig viel Blitz und Donner, wobei im Landkreis Tuttlingen rund 1000 Blitze von der Wetterzeiger-Blitzortung registriert wurden. Vom Abend bis zum Morgen fielen dabei 25,4 L/wm an Niederschlag. Alles in allem hatten wir wieder mal viel Glück.

Anders sah dies im Landkreis Konstanz aus wo vor allem Überlingen stark betroffen war. Über den Zeitraffer der Karte könnt ihr die Zugbahn der Gewitter verfolgen. Hierbei einfach nur auf das Bild klicken. Über den Link (rechts) gelangt ihr zum Blitzarchiv.

Link

05.06.2019 – Bislang heißester Tag des Jahres

Mit 32,2 Grad gab es heute den bislang heißesten Tag des Jahres zu verzeichnen. Und es war in dieser ersten Hitzewelle des Jahres der 4. Hitzetag in Folge.

Doch nun wirRXTd es zum Donnerstag markante 15 bis 18 Grad kühler bevor es am Freitag dann schon wieder deutlich wärmer wird.

Link

02.06.2019 – Geradezu in den Hochsommer katapultiert und dann auch gleich noch die 30-Grad-Marke geknackt.

Wurde vor gerademal 4 Tagen noch eine Höchsttemperatur von 13,0 Grad gemessen so wurden wir nun schlagartig in den Hochsommer katapultiert. Hierbei wurde mit 30,8 Grad auch erstmals in diesem Jahr die 30-Grad-Marke geknackt. Doch es wird in den nächsten Tagen sogar noch etwas wärmer was für gesundheitlich angeschlagene Menschen sicherlich sehr belastend sein wird. Selbst gesunden Menschen macht dieser schlagartige Wetterwechsel zu schaffen.

Örtlich schon im späteren Tagesverlauf vom Montag, verbreitet jedoch gegen Mitte der Woche wird mit zunehmender Schwüle auch die Luft labiler und Gewitter-anfälliger. Und wie bei solch feuchtschwüler Luft üblich ist dann auch ein gewisses Unwetterpotenzial gegeben.

Link

02.06.2019 – Monatsrückblick auf das Wetter im Mai

Monatsrückblick sowie Vergleichswerte vieler Jahre
Klicken Sie auf das Bild um zu den Vergleichswerten zu gelangen.

Zu kalt, zu nass und von Frühsommer keine Spur

Einen so deutlich zu kalten Mai wie wir in dieses Jahr erlebt haben gab es schon lange nicht mehr. Bei einem Blick in das umfangreiche Tuttlinger-Wetterarchiv zeigt uns jedoch das der Mai im Jahr 1902 mit einer Durchschnittstemperatur von nur 5,5 Grad noch viel kälter und der bislang kälteste Mai seid Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahre 1891 war. Bis in die heutige Zeit hat dieser Rekord Bestand und wird in Zeiten der Klimaerwärmung wohl auch auf Ewig bestehen bleiben.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 10,0 Grad (Vorjahr 14,9 Grad) fiel der diesjährige Mai gegenüber der langjährigen Durchschnittstemperatur deutliche 2,6 Grad  zu kalt aus. Die höchste Monatstemperatur wurde mit 23,3 Grad (Vorjahr 29,2 Grad) am 24. erreicht. Die kühlste Temperatur lag bei -3,5 Grad (Vorjahr +4,1 Grad), gemessen am 06. des Monats. Die jeweiligen Rekordwerte gab es mit 33,4 Grad am 29.05.2017 und mit -5,6 Grad im Mai 1979. Frost gab es an 8 Tagen (Vorjahr 0 Tage).

Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 129,5 L/qm (Vorjahr 98,8 L/qm). Damit wurden im Mai 157,9% (Vorjahr 120,5%) der Normalmenge erreicht. Nicht verwunderlich dass die Donau und deren Zuflüsse hierbei über den Monat verteilt reichlich Wasser führten. Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 19. des Monats mit 26,3 L/qm (Vorjahr 28,2 L/qm). Am 4. des Monats schneite es sogar nochmals.

Der Wind war im Verlauf des Monats überwiegend gemäßigt unterwegs. Hierbei wurde die höchste Windgeschwindigkeit mit 54,3 km/h (Windstärke 7) am 9. gemessen (Vorjahr 79,5 km/h – WS 9). Nebel gab es im Verlauf des Monats keinen, an 3 Tagen gewitterte es im Landkreis Tuttlingen.

Mit 153,2 Sonnenstunden (Vorjahr 202,6 Std.) lag der Mai rund 40 Sonnenstunden unter dem langjährigen Mittelwert und deutlichst unter dem Rekordwert von 278,3 Sonnenstunden aus dem Jahr 2003 zurück. 

Link
02.06.2019 – Mai Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth Link

02.06.2019 – Wetterrückblick auf den meteorologischen Frühlingen und Mai in Schwörstadt – Helmut Kohler

Link

02.06.2019 – Wetterrückblick auf den meteorologischen Frühlingen und Mai in Bad Säckingen – Helmut Kohler

Link

01.06.2019 – Meteorologischer Sommerbeginn und dazu hochsommerliches Wetter

Pünktlich zum meteorologischen Sommerbeginn hat sich nun auch die Wetterlage umgestellt. So dürfen wir uns in den kommenden Tagen auf hochsommerlich warmes Wetter freuen wobei aller Voraussicht nach sogar die 30-Grad-Marke geknackt wird. Nach zunächst reichlichem Sonnenschein wird dann aber auch die Gewitterneigung zunehmen. Live verfolgen könnt ihr die Temperaturen über den rechts angebrachten Link.

Link

14./15.05.2019 – Die Eisheiligen lassen Grüßen

An der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen wurden heute Früh -0,2 Grad (gestern -1,0 Grad und vorgestern -0,5 Grad) gemessen. In Aldingen bei der Wetterstation von Kurt Kramer (aldinger-wetter.de) wurden in diesen Tagen Werte bis -0,7 Grad registriert. So mancherorts im Landkreis Tuttlingen gab es aber auch Bodenfrost zu verzeichnen.
Wieder einmal trafen die Eisheiligen und nochmaliger Frost aufeinander und in diesem Jahr sogar absolut pünktlich.
Das es aber noch kälter geht, zeigte und die Station im weithin bekannten Kälteloch Sonnenbühl wo heute Morgen- 4,5 Grad (gestern -4,8 Grad und vorgestern -4,5 Grad) gemessen wurden.
Mit dem Frost sollte es (außer in den Kältelöchern) aber nun gewesen sein, da eine Südwestströmung nun mildere Luft heranführt.
Link

06.05.2019 – Neuer Mai-Kälterekord in Tuttlingen

Mit -3,6 Grad gab es in Tuttlingen nach einer klaren Nacht einen neuen Kälterekord für den Mai zu verzeichnen. Der bisherige Rekord vom 15.05.1995 mit -3,0 Grad wurde hierbei unterboten.

So richtig frostig war es aber in der Doline Degerfeld mit -7,0 Grad und in Sonnenbühl mit -7,8 Grad.

Link

04./05.05.2019 – Nochmals ein lokales Winterintermezzo im Landkreis Tuttlingen

Vorwiegen in den Hochlagen unserer Region bildete sich am Abend des 4. und zum 5. Mai eine Schneedecke bis zu 5 Zentimeter. Zeitweiliger Schneefall gab es aber überall im Landkreis. Schuld daran ist eine nördliche Strömung welche kalte Polarluft heranführte.

Auch Frost gab es an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen  mit -0,4 Grad zu verzeichnen. Auch in den kommenden zwei Tagen sollte man mit Boden- oder Luftfrost rechnen.

Frost Anfang Mai ist jedoch nichts ungewöhnliches und tritt in manchen Jahren immer wieder mal auf. Jedoch kann er in den privaten sowie auch gewerblichen Anlagen doch nochmals erheblichen Schaden anrichten.

Mit diesen vorgezogenen Eisheiligen dürfte dann aber die Frostgefahr weitgehen gebannt sein.

Vorsicht, auch in den kommenden 2 Tagen besteht Frostgefahr.

Link

02.05.2019 – Monatsrückblick auf das Wetter im April

Monatsrückblick sowie Vergleichswerte vieler Jahre
Klicken Sie auf das Bild um zu den Vergleichswerten zu gelangen.

Arilwetter wie in alten Zeiten

Zeigte sich der April in den letzten Jahren mit Trockenheit, viel Sonnenschein und teils sommerlichen Temperaturen bereits als Frühsommermonat, so sah die in diesem Jahr doch anders aus. Stetig wechselnde Wetterlagen, zeitweilig jagte ein Tief das Andere und ein Auf und Ab bei den Temperaturen lies uns einen April erleben wie er früher mal war und woher er auch seinen Ruf hat.

Dennoch fiel der April deutlich zu warm aus. Mit einer Durchschnittstemperatur von 9,2 Grad (Vorjahr 11,9 Grad) lag der diesjährige April 1,6 Grad über der langjährigen Durchschnittstemperatur. Die höchste Monatstemperatur und zugleich den ersten Sommertag gab es mit 25,6 Grad (Vorjahr 29,1 Grad) am 24. zu verzeichnen. Die kälteste Temperatur lag bei -2,9 Grad (Vorjahr -3,4 Grad), gemessen am 12. des Monats. Die jeweiligen Rekordwerte gab es mit dem bislang frühesten und einzigsten Hitzetag in einem April am 28.04.2012 mit 30,6 Grad und mit -10,0 Grad am 13.04.1986. Frost gab es an 7 Tagen (Vorjahr 6 Tage).

Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 66,4 L/qm (Vorjahr 31,8 L/qm). Damit wurden im April erfreulicherweise und was für die Natur ein Segen war, 114,5% (Vorjahr 53,0%) der Normalmenge erreicht. Trockenheit herrschte jedoch zwischen dem 15. und dem 26. wo es weitgehend freundlich und ausgesprochen mild war. Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 09. des Monats mit 11,0 L/qm (Vorjahr 11,4 L/qm). Eine kurzzeitig geschlossene Schneedecke gab es am 14. mit einer Schneehöhe von 2 bis 3cm. Auch am 28. graupelte und schneite es sodass vorübergehend 1 bis 2cm örtlich für ein winterliches Bild sorgte. Insgesamt schneite es an 4 Tagen, an 2 Tagen graupelte es.

Der Wind war im Verlauf des Monats überwiegend gemäßigt unterwegs. Hierbei wurde die höchste Windgeschwindigkeit mit 56,9 km/h (Windstärke 7) am 24. gemessen (Vorjahr 67,3 km/h – WS 8). Nebel gab es im Verlauf des Monats keinen, am 28. gewitterte es im Landkreis Tuttlingen.

Mit 161,1 Sonnenstunden (Vorjahr 243,8 Std.) lag der April etwas unter dem Monatsmittel und erreichte bei weitem nicht den Wert des letzten Jahres.

Link
02.05.2019 – April Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth
Link
02.05.2019 – Wetterrückblick auf den April in Schwörstadt – Helmut Kohler Link
02.05.2019 – Wetterrückblick auf den April in Bad Säckingen – Helmut Kohler Link

01.05.2019 – Mit Frost in den Mai

Mit -0,9 Grad gemessen an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen, startete der 1. Mai frostig und so mancher fragte sich ob dies womöglich die vorgezogenen Eisheiligen sind. Möglich, aber so genau lässt sich dies noch nicht sagen.

Tagsüber jedoch stiegen die Temperaturen rasant an und erreichten zum Nachmittag sehr milde 19,6 Grad.

Link

28.04.2019 – Kurzzeitig starker Graupel- und örtlicher Schneefall, lokal gewitterte es auch

“Aprilwetter” im wahrsten Sinne des Wortes. Etwas Sonne, Wind, plötzlich kräftige Schauer welche kurzzeitig als kräftiger Graupel und örtlichen Schneefall niedergingen, ließen die Region für kurze Zeit mehr oder weniger weiß werden.  Bei Möhringen gewitterte es sogar etwas. Mancherorts fielen bis zu 2cm was aber schnell wegtaute. Nach nur 0,6 Grad in der Früh wurden in Tuttlingen in den Abendstunden auch nur 7,6 Grad erreicht.

Link

26.04.2019 – Markanter Temperatursturz und es wird sogar noch etwas kühler

Vorgestern mit 25,6 Grad der erste Sommertag, gestern noch warme 24,7 Grad und heute in den  Mittagsstunden nur noch 6 bis 8 Grad. Na wenn das mal kein markanter Temperatursturz war. Und zum Sonntag könnte es sogar noch etwas kühler werden sodass etwaige Schauer auf den Albhöhen durchaus auch mit Schnee vermischt sein können.

Link

24.04.2019 – Erster Sommertag in diesem Jahr

Gerade mal vor 10 Tagen schneite es nochmals kräftig und alles war weiß. Und nun gibt es mit 25,6 Grad, gemessen an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen, den ersten Sommertag in diesem Jahr zu verzeichnen. So ist unser Wetter nun mal, des Öfteren eben voller Gegensätze.

Doch außergewöhnich ist dies eigentlich nicht, denkt man an das Frühsommerwetter und etlichen Sommertagen von letzjährigen April. Am 28.04.2012 gab es mit 30,6 Grad sogar mal einen Hitzetag, den bisher einzigsten in der Tuttlinger Wettergeschichte.

Leider werden wir aber schon in den nächsten 2 Tagen einen deutlich spürbaren Dämpfer erhalten.

Link

14.04.2019 – Winterintermezzo im Landkreis Tuttlingen

Eine weiße Überraschung gab es heute für so manchen beim Blick aus dem Fenster.

Nachdem es am 4. April auf dem Heuberg nochmals winterlich wurde, fiel nun heute Schnee bis auf 500 Meter herab. Hierbei bildete sich in Tuttlingen lageabhängig eine Schneedecke von 2 bis 3cm, auf dem Heuberg und in den Hochlagen der Region teils bis zu 5cm.

Doch schon zur Wochenmitte zieht der Frühling mit aller Macht ins Land sodass ab der Wochenmitte Temperaturen über 20 Grad zu erwarten sein werden.

14.04.2019 – Winterintermezzo
Link

02.04.2019 – Monatsrückblick auf das Wetter im März

Monatsrückblick sowie Vergleichswerte vieler Jahre
Klicken Sie auf das Bild um zu den Vergleichswerten zu gelangen.

Der März bot kunterbuntes Wetter

“Aprilwetter” im März, so lässt sich das Wetter dieses Monats am besten beschreiben. Es wurde mit rasch wechselnden Wetterlagen und zahlreichen Wettereinflüssen ein kunterbuntes Wetter-Programm geboten.

Mit einer Durchschnittstemperatur von 5,5 Grad (Vorjahr 2,2 Grad) fiel der diesjährige März gegenüber der langjährigen Durchschnittstemperatur 1,7 Grad  zu warm aus. Die höchste Monatstemperatur wurde mit 20,4 Grad (Vorjahr 14,5 Grad) am 30. erreicht. Die kühlste Temperatur lag bei -8,5 Grad (Vorjahr -12,9 Grad), gemessen am 12. des Monats. Die jeweiligen Rekordwerte gab es mit 23,6 Grad am 31.03.2017 und mit -21,0 Grad am 01.03.2005. Frost gab es an 15 Tagen (Vorjahr 20 Tage).

Die Gesamtniederschlagsmenge lag bei 96,9 L/qm (Vorjahr 23,8 L/qm), damit wurden im März 206,2% (Vorjahr 50,6%) der Normalmenge erreicht. Nahezu der gesamte Niederschlag fiel in er ersten Märzhälfte wodurch die Donau mit einem Pegelhöchststand von 294,1cm (Pegelmessstelle Möhringen) am 16. weitläufig über die Ufer trat. Die zweite Monatshälfte dagegen war bei frühlingshafter Witterung dagegen überwiegend trocken. Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 10. des Monats mit 15,6 L/qm (Vorjahr 6,4 L/qm). Eine geschlossene Schneedecke gab es an 2 Tagen, an den Stadtrandlagen an 5 Tagen. Am meisten Schnee lag am 11. wo die Schneehöhe im Stadtbereich 8cm und im Möhringer Kühltal sowie im Duttental bis zu 12cm betrug. Bei diesem Winterintermezzo kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen und zu zahlreichen Unfällen.

Der Wind war im Verlauf des Monats des öfteren stürmisch. Hierbei wurde die höchste Windgeschwindigkeit mit 71,7 km/h (Windstärke 8) am 17. gemessen (Vorjahr 58,1 km/h – WS 7). Nebel gab es im Verlauf des Monats keinen, am 25. gewitterte es im Landkreis Tuttlingen das erste mal in diesem Jahr.

Mit 177,9 Sonnenstunden (Vorjahr 111,3 Std.) war der März recht sonnig, dies jedoch vorwiegend in der zweiten Monatshälfte.

Link
02.04.2019 – März Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth Link

01.04.2019 – Wetterrückblick auf den März in Bad Säckingen – Helmut Kohler

Link

01.04.2019 – Wetterrückblick auf den März in Schwörstadt – Helmut Kohler

Link

25.03.2019 – Erstes Gewitter im Landkreis Tuttlingen

In diesem Jahr gab es schon so manche Gewitter im Südwesten Deutschlands, nun auch im Landkreis Tuttlingen. Betroffen waren hierbei der Heuberg, das Donautal sowie die Region Neuhausen bis Meßkirch. Aber auch in etlichen anderen Regionen sorgte einfließende Höhenkaltluft für Wetterturbulenzen. Neben teils stürmischem Wind, gab es auch Regen- Schneeregen- Graupel- und Schneeschauer. Und dies nach knapp 20 Grad am Vortag. Nicht abwegig wenn man da von Aprilwetter im Mai spricht.

Link

23.03.2019 – Tag der Meteorologie

Jedes Jahr am 23. März wird der “Tag der Meteorologie” begangen und dies hat seinen Grund.

Denn am 23. März 1950 haben sich die Länder darauf geeinigt, künftig ihre Wetterdaten weltweit auszutauschen und zusammenzuarbeiten.

Und verfolgt und vergleicht man das Wetter auf unserer Erde, war diese Zusammenarbeit sicherlich eine sehr weise Entscheidung.

16.03.2019 – Hochwasser im Landkreis Tuttlingen

(Habt ihr Hochwasserbilder? Dann schickt mir doch diese an info@wetterzeiger.de)
 
Was abzusehen war trat ein. Nach reichlich Niederschlag und viel Wasser vom Schwarzwald her trat die Donau im Landkreis Tuttlingen verbreitet über die Ufer. So manche Straße im Landkreis Tuttlingen musste wegen Überflutung gesperrt werden. Vor allem rund um Möhringen sowie zwischen Nendingen, Mühlheim und Stetten bildete sich ein großer See.
Mit einer maximalen Pegelhöhe von 294,1cm (Pegelmessstelle Möhringen) wurde eine mittlere Hochwasserlage erreicht.
Inzwischen beginnt der Pegel aber bereits wieder zu sinken.
Link

13. – 15.03.2019 – Weiterhin nasskaltes und stürmisches April- und Erkältungswetter im März

Derzeit jagt ein Tief das Nächste, manchmal gleich 2 bis 3 Tiefs an einem Tag. Diese bringen neben sehr viel Wind auch Regen, Graupel und Schnee. Ja sogar Gewitter können sich dieser Tage entwickeln.

Samstag und Sonntag wird es zwar spürbar milder und deutlich sonniger, doch zum kommenden Wochenbeginn deutet sich bereits wieder wechselhaftes Wetter an.

Link

12.03.2018 – Tuttlingen war der 5. kälteste Ort Deutschlands

Nach klarer und frostiger Nacht startete der Tag mit -7,1 Grad. Damit war Tuttlingen an diesem Tag der 5. kälteste Ort in ganz Deutschland.

Link

11.03.2019 – Kurzes aber heftiges Winter-Comeback mit Wintersturm und Gewittern

Markanter kann das Wetter kaum sein. Reichlich Schneefall, Sturm, rasant sinkende Temperaturen, Gewitter und kurze sonnige Phasen – so ziemlich alles war beim heutigen Wetter dabei.

Binnend kurzer Zeit fegte am Morgen ein Wintersturm mit 63,8 km/h über die Region hinweg. Hierbei fielen an der Wetterstation vom Wetterzeiger in kürzester Zeit 8cm Schnee. Nach ein paar kurzen sonnigen Phasen folgte zum Mittag wie auch zum Abend erneut kräftiger Schneefall welcher für erhebliche Behinderungen im Straßenverkehr sorgte. Mit 8 bis 12cm gab es in Tuttlingen und dessen Randlagen ordentlich Schnee zu verzeichnen. In Baden-Württemberg gab es zudem zahlreiche Gewitter wobei der Landkreis Tuttlingen aber verschont blieb.

Auch die Donau reagiert auf die Wetterkapriolen und trat mit einem Pegelhöchststand von 193,1cm örtlich über die Ufer.

Link

10.03.2019 – Orkantief “Eberhard” brauste mit Wucht über die Region hinweg.

An der Wetterstation vom Wetterzeiger wurden Böen bis zu 64,8 km/h (Windstärke 8) registriert.

Doch wie an den nachfolgenden Wetterstationen zu sehen gab es noch wesentlich höhere Werte im Landkreis und darüber hinaus.

Neuhausen ob Eck 88,2 km/h, Klippeneck 108 km/h, Dreifaltigkeitsberg 108 km/h, Öfingen 83,9 km/h, Hohentwiel 77,8 km/h, Rottweil 69,9 km/h, Villingen-Schwenningen 95,8 km/h, Meßstetten 91,5 km/h, Konstanz 77 km/h, Biberach 111 km/h, Belchen 137,6 km/h, 163,7 km/h, Zugspitze 143 km/h.

Link

04.03.2019 – Sturmtief “Bennett” brachte enorme Windgeschwindigkeiten und lokale Gewitter

Hierbei wurde an der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möringen eine Windgeschwindigkeit von 70,6 km/h erreicht was Windstärke 8 entspricht.

Doch es wurden im Landkreis Tuttlingen und darüber hinaus noch deutlich höhere Windgeschwindigkeiten erreicht, so in: Neuhausen ob Eck 85,2 km/h, Klippeneck 100,0 km/h, Dreifaltigkeitsberg 109,0 km/h, Villingen-Schwenningen 85,4 km/h, Rottweil 96,1 km/h, Konstanz 90,4 km/h, Albstadt 98,4 km/h, Fürstenberg 91,0 km/h, Öfingen 104,5 km/h, Hohentwiel 120,2 km/h, Zugspitze 132,4 km/h, Belchen 140,1 km/h, Feldberg 144,1 km/h.

Dazu gab es im Südwesten auch so einige Gewitter welche über den Link eingesehen werden können.

Link

02.03.2019 – Monatsrückblick auf das Wetter im Februar

Monatsrückblick sowie Vergleichswerte vieler Jahre
Klicken Sie auf das Bild um zu den Vergleichswerten zu gelangen.

Nach Kaltstart – Sonnenschein & Temperaturrekord

Denkt man an den bitterkalten Februar des letzten Jahres zurück, so gab es in diesem Jahr bereits einen Vorgeschmack auf den Frühling wie es eigentlich erst Ende April der Fall wäre. Zu verdanken hatten wir dies den Schönwetter-Hochs “Dorit, Erika und Frauke”, welche allesamt für eine stabile Wetterlage sorgten.

Mit einer Durchschnittstemperatur von +1,4 Grad (Vorjahr -4,0 Grad) lag der Februar 1,6 Grad über dem Monatsdurchschnitt und fiel somit deutlich zu warm aus. Die höchste Monatstemperatur und nach 29 Jahren ein neuer Temperaturrekord wurde mit 20,5 Grad (Vorjahr 5,3 Grad) am 27. erreicht. Der bisherige Rekordwert von 20,4 Grad vom 20.02.1990 wurde hierbei übertroffen. Die kühlste Temperatur lag bei -13,4 Grad (Vorjahr -18,7 Grad), gemessen am 6. des Monats. Frost gab es an 26 Tagen, Tage mit Dauerfrost gab es keine (Vorjahr 14 Dauerfrosttage).

Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 19,2 L/qm (Vorjahr 38,0 L/qm) wurden in diesem viel zu trockenen Februar nur 43,6% (Vorjahr 86,4%) der Normalmenge erreicht. Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 10. des Monats mit 6,6 L/qm (Vorjahr 20,8 L/qm). An den ersten 12 Tagen gab es noch eine geschlossene Schneedecke zu verzeichnen, in den schattigen Stadtrandlagen sogar den ganzen Monat über. Am meisten Schnee lag am 11. wo die Schneehöhe im Stadtbereich 8cm und im Möhringer Kühltal sowie im Duttental bis zu 25cm betrug.

Der Wind war im Verlauf des Monats ein ruhiger Geselle, außer am 10 wo es ziemlich stürmisch war. Hierbei wurde die höchste Windgeschwindigkeit mit 67,6 km/h /Windstärke 8) gemessen. Nebel gab es im Verlauf des Monats keinen, auch keine Gewitter.

Mit 177,6 Sonnenstunden (Vorjahr 80,2 Std.) geht der diesjährige Februar als der bislang sonnigste Februar in der Tuttlinger Wettergeschichte ein. Der Februar 2008 mit 177,4 Sonnenstunden wurde damit auf Platz 2 verwiesen, gefolgt vom Februar 1998 mit 176 Sonnenstunden auf Platz 3.

Link

02.03.2019 – Februar Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth

Link

01.03.2019 – Wetterrückblick auf den Januar in Bad Säckingen – Helmut Kohler

Link

01.03.2019 – Wetterrückblick auf den Januar in Schwörstadt – Helmut Kohler

Link

27.02.2019 – Neuer Februar-Temperaturrekord

An der Wetterstation vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen wurde heute mit 20,5 Grad ein neuer Temperaturrekord aufgestellt und der 29 Jahre lang bestehende Rekord vom 20.02.1990 mit 20,4 Grad um 0,1 Grad überboten. An keinem Tag seit Beginn der Tuttlinger-Wetteraufzeichnung im Jahr 1891 wurde bislang so ein hoher Wert erreicht. Und dies obwohl der Tag mit minus 3,4 Grad doch recht frostig startete.

Link

20.02.2019 – Grünflächen und geschlossene Schneedecken liegen nah beieinander

Wie schon der Name sagt ist es im Möhringer Kühltal (700m) ganz schön kalt und da hält sich auch der Schnee besonders lange.
Während in Teilen Möhringens und in Tuttlingen nur noch einzelne Schneereste vorhanden sind, weisen die Randlagen doch noch eine geschlossende Schneedecke auf.
So liegen derzeit im Möhringer Kühltal immer noch 20cm Schnee.
Ähnlich ist dies auch im Tuttlinger Duttental wo es ebenfalls noch tief winterlich ist.
Für Tuttlingen und drum herum ist dies doch schon etwas außergewöhnlich, wenngleich es zu keinem Zeitpunkt ein Vergleich zu den Schneemengen im Allgäu war.

18.02.2019 – Frühling im Februar

Geradezu frühlingshaft milde Temperaturen gab es in den letzten Tagen und Heute zu verzeichnen. Schon die letzten Tage war es im Landkreis Tuttlingen und darüber hinaus außergewöhnlich mild, doch heute wurde mit 16,3 Grad der bislang wärmste Tag des Jahres erreicht. Dabei gibt es nur seit bereits 5 Tagen keine einzige Wolken am Himmel zu sehen und Temperaturen im deutlich zweistelligen Bereich. Ursache für diese geradezu frühlingshafte Wetterlage ist ein sogenanntes “Omega-Hoch Dorit” und nachfolgend nun auch Hoch “Erika”, welche sämtliche Tiefs und Niederschläge in weitem Bogen um Mitteleuropa herumleiten. Und daran wird sich wohl abgesehen von lokalen Wolken- und Hochnebelfelder auch bis über den Monatswechsel hinaus auch nichts wesentliches ändern.

Doch es gab noch 4 Tage in der Tuttlinger Wettergeschichte wo noch höhere Temperaturen erreicht wurden, so am: 16.02.2016 mit 16,4 Grad, am 23.02.2017 mit 18,7 Grad, im Jahr 2003 mit 20,3 Grad und dem bisherigen Rekordwert von 20,4 Grad am 20.02.1990.

Link

16.02.2019 – Geradezu frühlingshaft in der Region

Mit 15,8 Grad war es heute geradezu frühlingshaft mild in der Region. Und es könnte die nächsten 2 Tage sogar auf 16 Grad und darüber gehen.

Mit -6,7 Grad startete der Tag zwar ziemlich frostig, doch schon bald ging es mit den Temperaturen rasant aufwärts, sodass wir in den Mittags- und Nachmittagsstunden frühlingshafte 15,8 Grad genießen durften.

Das es noch milder geht, zeigten das Jahr 2012 mit 15,9 Grad,  der 29.02.1960 mit 18,4 Grad, der 22.02.2016 mit 16,4 Grad, der 23.02.2018 mit 18,7 Grad, der 20.02.2008 mit 20,3 Grad und der bisherige Rekortdwert mit 20,4 Grad vom 20,02.1990.

Link
16.02.2019 – Januar Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth Link

16.02.2019 – Wetterrückblick auf den Januar in Bad Säckingen – Helmut Kohler

Link

16.02.2019 – Wetterrückblick auf den Januar in Schwörstadt – Helmut Kohler

Link

10.02.2019 – Wetterturbulenzen in der Region

Das Wetter zeigte sich besonders ab der Mittagszeit zunehmend turbulent und bot so Einiges.

Mit 12,0 Grad, gemessen an der Station vom Wetterzeiger in Tuttlingen-Möhringen war es in den Mittagsstunden geradezu vorfrühlingshaft mild. In Rheinfelden wurden sogar 16,1 Grad erreicht. Doch dies änderte sich mit den heranziehenden Niederschlägen, welche bei markant sinkenden Temperaturen bis in die Nacht und zum Montagmorgen in Schnee übergingen. Hierbei fielen teils bis zu 5cm Schnee, auf dem Heuberg teils sogar um die 10cm. Es gewitterte im Südwesten auch häufig, jedoch nicht im Landkreis Tuttlingen.

Doch das Hauptthema war der Wind. Hierbei wurden in Tuttlingen Möhringen Windböen von 67,6 km/h erfasst was Windstärke 8 entspricht.

Weitere Sturm- und Orkanböen gab es an folgenden Orten: Neuhausen ob Eck 67,1 km/h, Öfingen 74,5 km/h, Villingen-Schwenningen 75,6 km/h, Klippeneck 93,9 km/h, Dreifaltigkeitsberg 96,0 km/h, Hohentwiel 112,5 km/h, Belchen 126,0 km/h, Feldberg 148,0 km/h.

Link

06.02.2019 – Die bislang kälteste Temperatur des Winters

Mit -13,4 Grad startete der Tag in Tuttlingen eisig kalt und erreichte dabei sogar die bislang kälteste Temperatur des Winters. Tagsüber jedoch lies die bereits schon etwas wärmende Sonne die Temperatur bis auf +4,8 Grad ansteigen.

Hier noch einige Werte aus der Region und darüber hinaus: Aldingen -10,2 Grad, Geisingen -11,4 Grad, Villingen Schwenningen -13,7 Grad, Donaueschingen Pfohren -13,7 Grad, Memmingen -15,6 Grad, Leutkirch-Herlazhofen -17,4 Grad, Maierhöfen im Allgäu -16,5 Grad, Mindelheim-Apfel -17,1 Grad, Bernau -16,2 Grad, Sonnenbühl -18,3 Grad und die Doline Degerfeld mit dem kältesten Wert von -21,7 Grad.

Link

02.02.2019 – Monatsrückblick auf das Wetter im Januar

Monatsrückblick sowie Vergleichswerte vieler Jahre
Klicken Sie auf das Bild um zu den Vergleichswerten zu gelangen.

Sonnen-ärmster Januar seit Beginn der Wetteraufzeichnung

Mit einer Durchschnittstemperatur von -1,5 Grad fiel der Januar gegenüber dem Monatsdurchschnitt 0,4 Grad zu kalt aus. Die höchste Monatstemperatur wurde mit 5,3 Grad am 27. erreicht. Die kühlste Temperatur lag dagegen bei -10,2 Grad, gemessen am letzten Tag des Monats. Frost gab es an 27 Tagen, Dauerfrost an 10 Tagen.

Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 72,5 L/qm wurden 127,2% der Normalmenge erreicht was sicherlich gut ist, da es auch in diesem Jahr so manch viel zu trockenen Monat geben wird. Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 14. des Monats mit 20,0 L/qm. An 27 Tagen sorgte eine geschlossene Schneedecke für winterliche Landschaften da der Schnee von der Witterung her nahezu konserviert wurde. Am meisten Schnee lag am 12. wo es im Stadtbereich 16cm und in den Stadtrandlagen bis zu 23cm zu verzeichnen gab.

Der Wind war im Verlauf des Monats eher gemäßigt, zum Monatsende dann aber etwas stürmisch. Die höchste Windgeschwindigkeit wurde hierbei am 30. mit 51,1 km/h gemessen, was einer Windstärke 7 entspricht. Nebel bildete sich im Verlauf des Monats nur an 2 Tagen. Gewitter gab es im Landkreis keine, in Baden Württemberg jedoch an 3 Tagen.

Mit nur 32,7 Sonnenstunden wurde ein neuer “Minimal-Rekord” aufgestellt. Seit Beginn der Wetteraufzeichnung war noch nie ein Januar so Sonnenschein-arm. Der bisherige Rekord von 1994 mit 39 Sonnenstunden wurde nun nach 25 Jahren unterboten.

Link

31.01.2019 – Die Minus-10-Grad-Marke wurde geknackt

Das erste Mal in diesem Winter wurde im Landkreis Tuttlingen bei der Wetterstation vom Wetterzeifer mit -10,2 Grad die Minus-10-Grad-Marke geknackt.

Link

28.01.2019 – Neu beim Wetterzeiger – Wichtige Kontakte zu Notfällen, Notdiensten und Beratungsstellen

Wichtige Telefonnummern und Kontaktdaten bei Notfällen, zu Notdiensten und Beratungsstellen.
Klicken Sie auf das Logo

Ab sofort können Sie über das auf vielen Seiten und Unterseiten angebrachte Logo mit nur einem Klick auf alle wichtigen Telefonnummern und Kontaktdaten zu Notfällen, Notdiensten und Beratungsstellen zugreifen.

Der Wetterzeiger hofft hierbei bei etwaigen Notfällen helfen zu können.

Sollten Sie noch einen wichtigen Kontakt vermissen, so können Sie dies gerne mitteilen.

Link

24.01.2019 – Sonnenschein-Stunden im Januar bislang auf “Negativ”-Rekordkurs

Bislang gab es in diesem Monat gerade mal etwas mehr als 21 Stunden Sonnenschein. Ein sehr niedriger Wert der bis zum Monatsende auf Grund der Wetterentwicklung auch nicht mehr allzu sehr ansteigen wird. So könnte der diesjährige Januar möglicherweise als der bislang Sonnenschein-ärmste Januar in die Wettergeschichte eingehen.

Wie es bisher in anderen Januarmonaten wahr, darüber könnt ihr euch über den Link (rechts) informieren.

Link

19.01.2019 – Es gibt eine neue Station im Wetter & Webcamnetz

Mit der Wetter & Webcamstation Hürtgenwald, Brandenberg in NRW begrüße ich Heinrich Gras beim Wetterzeiger. Herzlich Willkommen!

Link

19.01.2019 – Die Minus 10-Grad-Marke wurde im Landkreis geknackt

Einen knackig kalter Start in den Tag gab es Heute Morgen. Hierbei wurden folgende Werte im Landkreis Tuttlingen und darüber hinaus gemessen.

Tuttlingen -9,6 Grad, Villingen-Schwenningen -9,0 Grad, Rottweil -9,8 Grad, Denkingen -9,0 Grad.

Die -10-Grad-Marke wurde hier geknackt: Aldingen -10,0 Grad, Spaichingen -11,0 Grad, Tuningen -11,8 Grad.

Eiskalt war es in den bekannten Kältelöchern: Doline Degerfeld -14,4 Grad, Sonnenbühl -17,1 Grad, Bernau -17,3 Grad.

Link

17.01.2019 – Erneut Wintergewitter im Südwesten

Erneut entwickelten sich in so manchen Regionen im Südwesten Wintergewitter. Wo dies der Fall war, sehr ihr nach einem Klick auf die Karte.

Link

16.01.2019 – Mehr Auswahlmöglichkeiten im Webcam-Menü

Über den “Startseite-Button” gelangt man zur “Startseite” welche zugleich auch die Steuerzentrale beim Wetterzeiger ist und worüber man sämtliche Informationen rund ums Wetter im Landkreis Tuttlingen und darüber hinaus erhalten kann. Auch über das oberste Menü kann man auf Etwaiges zugreifen. Ebenso gelangt man auch zu den Webcams dieser Internetpräsenz.

Sämtliche Regionen mit Webcamübersichten sind nun über das Menü unterhalb des Bannerbildes erreichbar. Über die Webcamübersicht können Sie ebenfalls auf die einzelnen Regionen zugreifen.

Interessant für viele ist auch das Wetter & Webcamnetz, wo man auf unzählige Webcams aus Nah und Fern sowie auf sehr viele Live-Wetterwerte zugreifen kann.

Jeder der möchte kann eine Webcam oder Wetterstation melden oder auch die eigene/n Webcam/s beim Wetterzeiger anmelden. Dies kostet absolut “nichts” und ist zugleich eine hervorragende Werbung für euch. Klickt dazu: Hier

Link

14.01.2019 – Die Donau trat etwas über die Ufer

Tauwetter und ergiebiger Regen ließen die Donau kurzfristig stark ansteigen, sodass an diesem Tag um 19:45 Uhr einen Pegelhöchststand von 195,5cm erreicht wurde. Dies ist aber nur eine geringe Hochwasserlage wodurch die Donau nur an wenigen Stellen im Landkreis über die Ufer trat. Schon bald wird der Pegel wieder einen Normalwert erreichen.

Link

14.01.2019 – Ein Wintergewitter-reicher Tag

Im Laufe der zweiten Nachthälfte und bis in den Vormittag hinein gab es neben teils kräftigen und ergiebigen Schauern auch zahlreiche Wintergewitter im Südwesten Deutschlands – Und auch in der zweiten Tageshälfte werden sich noch Weitere entwickeln. Ungewöhnlich ist allerdings die hohe die Anzahl der Gewitter und deren verbreitendes Auftreten.

Zur Blitzortung gelangt ihr hier:
www.wetterzeiger.de/wetterkarten/blitzortung/

Zum Blitzkalender wo ihr die gewünschten Tage auswählen könnt kommt ihr hier:
www.wetterzeiger.de/wetterkarten/blitzortung/blitzkarten-archiv/

Link

10. – 12.01.2013 – Reichlich Schnee und dann Regen und Tauwetter

Erneut gab es kräftigen Schneefall im Landkreis sodass die Schneedecke in Tuttlingen auf 16cm anwuchs. Im Tuttlinger Duttental wurden sogar 23cm gemessen, gefolgt vom Möhringer Kühltal mit 22cm. In den Hochlagen unserer Region liegen derzeit 35 bis 45cm Schnee.

Leider wird starkes Tauwetter und ergiebiger Regen nun dem Schnee mächtig zusetzen. Auf Grund ergiebigen Niederschlägen und der Schneeschmelze sollte man sich im Landkreis Tuttlingen auf eine mögliche Hochwasserlage einstellen.

Link

09.01.2019 – Wintergewitter im Südwesten

Klicken Sie auf das Bild um zum sehen wo die Gewitter auftraten.

Wie über den Zeitraffer welcher über den Kalender vom Blitzkartenarchiv von heute auswählbar ist, entwickelten sich im Tagesverlauf so manches Wintergewitter. Neben Blitz und Donner kam es zu Regen, Graupel und auch Schneefall in nur kurzer Zeit. Andernorts fiel erneut reichlich Schnee was zu teils erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr führte.

Link

05./06.01.2019 – Kräftiger Schneefall

Kräftige Schneefall sorgte vor allem am Samstag für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Landkreis Tuttlingen. An so manchen Straßen und Steigungen ging teils gar nichts mehr und es kam zu 46 witterungsbedingten Unfällen.

Abhängig von der Lage gab es am Sonntag in und um Tuttlingen eine Schneehöhe von 10 bis 13cm zu verzeichnen, auf dem  Witthoh wurden 17cm und auf dem Heuberg 15 bis 20cm gemessen.

Hier gelangen Sie zu den Schneehöhen in der Region.

Kräftiges Tauwetter wird dem Schnee aber schon bald mächtig zusetzen. Durch die Last auf den Bäumen kann es derzeit Schneebruch geben, weswegen erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf der Straße zum Dreifaltigkeitsberg war bereits ein Baum quer über die Straße gestürzt.

Im Allgäu waren die Schneefälle besonders heftig, den dort vielen gebietsweise 40 bis 70cm Neuschnee was ein Chaos auslöste.

Hier ein paar Bilder aus dieser Region.

Amtzell  © Liane Jeck

Isny  © Timo Riedel

Scheidegg  © Alexander Eisele
Link

Jahresrückblick 2018 – Was für ein grandioses Wetter-Jahr

Das Jahr 2018 wird ebenso in die Wettergeschichte eingehen und den Menschen lange Zeit in Erinnerung bleiben wie dies im Jahr 2003 und in dem außergewöhnlichen Sommer 2015 der Fall war.

 

Temperaturen:

Gemeinsam mit dem Jahr 2015 war auch 2018 mit einer Durchschnittstemperatur von genau 9,67 Grad (Normalwert 8,0 Grad) das bislang wärmste Jahr in der Tuttlinger Wettergeschichte. Dazu kommt dass es noch nie zuvor so einen langen Sommer gab. Insgesamt konnten 88 Sommertage mit 25 Grad und mehr verzeichnet werden wovon 22 Hitzetagetage (Normalwert 5 bis 7 Hitzetage) mit 30 Grad und darüber waren. Wäre der erste Hitzetag nicht erst am 24. Juli gewesen, wären sicherlich noch mehr solcher Hitztage registriert worden. Noch mehr Sommer- und Hitzetage gab es nur noch im Jahr 2003 wo 79 Sommertage und davon 45 Hitzetage in die Wettergeschichte eingingen. Den ersten Sommertag gab es am 19.April mit 26,4 Grad, den letzten am 15. Oktober mit 25,0 Grad. Den letzten Frost dagegen wurde am 14. April mit -0,2 Grad und den ersten Frost am 25. September mit -0,8 Grad aufgezeichnet. Insgesamt wurden im Jahr 2018 an 98 Tagen Frost und an 27 Tagen Dauerfrost registriert.

Mit 35,7 Grad wurde am 31. Juli die höchste Temperatur des Jahres erreicht. Am kältesten war es am Morgen des 28. Februar wo lausig kalte -18,7 Grad gemessen wurden.

Zu erwähnen wäre aber auch das Jahr 1997 welches mit einer Durchschnittstemperatur von nur 6,7 Grad kälter als bislang alle Jahre zuvor und danach ausfiel.

Übers Jahr gesehen fielen nur der Februar und der März deutlich zu kalt aus, ansonsten lagen alle anderen Monate teils weit über dem Monatsmittel.

 

Niederschlag:

Genau 15 Jahre lang konnte sich das Jahr 2003 mit einer Jahresniederschlagsmenge von 699,3 L/qm als das trockenste Jahr behaupten. Doch dieser Wert wurde nun 2018 sogar deutlich unterboten. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 614,4 L/qm gilt nun fortan das Jahr 2018 als das trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1891.

Außer dem Januar wo es sehr viel Niederschlag und reichlich Hochwasser gab und dem Dezember der das dringend benötigte Nass brachte, fielen alle Monate meist viel zu trocken aus was der Natur enorm zusetzte und sich an den extrem niedrigen Pegelständen der Donau, deren Zuflüsse und des Bodensees zeigte. Bereits ab dem späten Frühjahr bis Ende November konnte man bei der Donauversicherung trockenen Fußes durch das Donaubeet umherwandern.

Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 15. Mai mit 28,2 L/qm. Die höchste Schneehöhe wurde am 15. Februar mit lageabhängigen 16 bis 20cm gemessen. In den Hochlagen wie auf dem Heuberg wurden teils 25 bis nahe 30cm erreicht.

Es gab im Verlauf des Jahres 144 Tage an denen Niederschlag fiel, an 31 Tagen schneite es. Eine geschlossene Schneedecke gab es an 43 Tagen. An 5 Tagen gab es Graupelschauer und an 4 Tagen gab es Hagel.

Abgesehen vom deutlich zu nassen Januar und dem etwas zu nassen Dezember fielen alle Monate viel zu trocken aus.

 

Sonnenscheindauer:

Im Verlauf des Jahres schien die Sonne reichlich. Mit 1998,1 Sonnenstunden wurde die 2000er-Marke nur um Haaresbreite verfehlt. Diese wurde in den letzten 25 Jahren nur 4 mal überschritten. Denn Rekord stellte hierbei das Jahr 2003 auf wo die Sonne enorme 2514 Stunden auf uns hernieder schien.

Von April bis Oktober gab es deutlich mehr Sonnenschein als normal, ansonsten wurde das Soll weitgehend erfüllt. Nur der Januar und der Dezember geizten mit Sonnenschein.

 

Wind:

Stürmisch ist es im Verlauf eines Jahres immer mal, doch 2018 hatten wir diesbezüglich Glück. Da gab es son so manche Jahre wo es dagegen deutlich heftiger zur Sache ging.

Mit 79,5 km/h wurde am 22. Februar die höchste Windgeschwindigkeit gemessen was Windstärke 9 entspricht.

 

Witterung:

Nebel gab es das Jahr über an nur 34 Tagen was ein ziemlich niedriger Wert ist. Andere Jahre brachte da schon gerne mal über doppelt soviele Nebeltage.

Gewitter gab es an 38 Tagen, was einem weitgehend durchschnittlichen Wert entspricht. Besonders Gewitterreich war die zweite Maihälfte wo es an 13 Tagen gewitterte. An manchen Tagen entwickelten sich sogar 4 bis 6 Gewitter.

Eine Hochwasserlage gab es nur im Januar und kurz mal am 1. Weihnachtstag, ansonsten war es viel zu trocken und die Pegelstände extrem niedrig. Vor allem im Januar wurde an Heilig Drei König mit 349,5cm ein sehr hoher Pegelstand erreicht der für reichliche Überschwemmungen sorgte. Ohne das Hochwasserrückhaltebecken in Wolterdingen hätte die Hochwasserlage brenzlig werden können.

 

Fazit:

Das Jahr 2018 war gemeinsam mit dem Jahr 2015 das bislang wärmste Jahr der Wettergeschichte und hatte den längsten Sommer aller Zeiten. Man konnte zeitweilig schon fast von Mittelmeerklima sprechen. Zudem war es das mit Abstand trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahre 1891 und überdurchschnittlich sonnenreich. Von extremen Wetterkapriolen welche viele Schäden anrichten blieben wir bis auf wenige Ausnahmen glücklicherweise verschont. Die Dürre jedoch setzte der Natur und der Landwirtschaft mächtig zu.

Link
04.01.2019 – Jahres Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth Link

02.01.2019 – Monatsrückblick auf das Wetter im Dezember

Monatsrückblick sowie Vergleichswerte vieler Jahre
Klicken Sie auf das Bild um zu den Vergleichswerten zu gelangen.

Endlich fiel mal das von der Natur benötigte Nass in ordentlicher Menge, wenngleich es auch keinesfalls dazu reichte das Defizit auszugleichen. Aber wieder wie schon das ganze Jahr über fiel auch der Dezember mit einer Durchschnittstemperatur von 1,8 Grad deutlich zu warm aus. Dabei lag der Mittelwert deutliche 1,6 Grad über dem Monatsdurchschnitt.Nicht verwunderlich dass es wieder einmal “Grüne Weihnachten” gab. Vor allem der Heiligabend fiel mit 11,5 Grad äußerst mild aus.

Die höchste Monatstemperatur wurde mit 12,8 Grad am 3. erreicht. Die kühlste Temperatur lag dagegen bei -8,8 Grad, gemessen am 15 des Monats. Frost gab es an 16 Tagen. Dauerfrost gab es an 5 Tagen.

Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 65,8 L/qm wurden 119,6% der Normalmenge erreicht was für die Natur ein Segen war. Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 9. des Monats mit 14,4 L/qm.

Da vor allem vom Schwarzwald reichlich Wasser heran floss, erreichte die Donau am 25. nach monatelanger Trockenheit bei der Donausversicherung mal wieder seit dem Januar einen Hochwasserpegel von 281,7cm. Dies entsprach einer leichten Hochwasserlage, was aber dennoch dazu ausreichte dass die Donau zwischen Immendingen und Möhringen, sowie auch zwischen Nendingen, Stetten und Mühlheim großflächig über die Ufer trat.

Vor allem gegen Ende der 1. Dezemberdekade zeigte sich der Dezember stürmisch. Die höchste Windgeschwindigkeit wurde jedoch mit 68,8 km/h an Heiligabend erreicht, was einer Windstärke 8 entspricht. Nebel bildete sich im Verlauf des Monats an 4 Tagen. Am 9. gab es im Landkreis sogar ein Gewitter, in Baden Württemberg sogar an insgesamt 6 Tagen.

Mit 50,1 Sonnenstunden zeigte sich die Sonne im Dezember nicht gerade häufig was an der überwiegenden Westwetterlage und den häufig durchziehenden Tiefs lag.

Link
02.01.2019 – Dezember Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth Link
02.01.2019 – Wetterrückblick auf den Dezember und das Jahr 2018 in Bad Säckingen – Helmut Kohler
Link
02.01.2019 – Wetterrückblick auf den Dezember und das Jahr 2018 in Schwörstadt – Helmut Kohler Link
01.01.2019 – Mit dichtem Nebel ins neue Jahr

Mit dichtem Nebel und Sichtweiten von teils 50 bis 100 Meter konnte man die Neujahrsraketen eher schlecht sehen. Doch dies tat der Stimmung und der Schieß-Freudigkeit keinen Abbruch.

Werte bei strahlend blauem Himmel genießen konnten.