– Timeline 2019 – mit Euch und für Euch

Schlagzeilen, Infos, Hinweise uvm. rund ums Wetter

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17.01.2019 – Erneut Wintergewitter im Südwesten

Erneut entwickelten sich in so manchen Regionen im Südwesten Wintergewitter. Wo dies der Fall war, sehr ihr nach einem Klick auf die Karte.

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16.01.2019 – Mehr Auswahlmöglichkeiten im Webcam-Menü

Über den “Startseite-Button” gelangt man zur “Startseite” welche zugleich auch die Steuerzentrale beim Wetterzeiger ist und worüber man sämtliche Informationen rund ums Wetter im Landkreis Tuttlingen und darüber hinaus erhalten kann. Auch über das oberste Menü kann man auf Etwaiges zugreifen. Ebenso gelangt man auch zu den Webcams dieser Internetpräsenz.

Sämtliche Regionen mit Webcamübersichten sind nun über das Menü unterhalb des Bannerbildes erreichbar. Über die Webcamübersicht können Sie ebenfalls auf die einzelnen Regionen zugreifen.

Interessant für viele ist auch das Wetter & Webcamnetz, wo man auf unzählige Webcams aus Nah und Fern sowie auf sehr viele Live-Wetterwerte zugreifen kann.

Jeder der möchte kann eine Webcam oder Wetterstation melden oder auch die eigene/n Webcam/s beim Wetterzeiger anmelden. Dies kostet absolut “nichts” und ist zugleich eine hervorragende Werbung für euch. Klickt dazu: Hier

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14.01.2019 – Die Donau trat etwas über die Ufer

Tauwetter und ergiebiger Regen ließen die Donau kurzfristig stark ansteigen, sodass an diesem Tag um 19:45 Uhr einen Pegelhöchststand von 195,5cm erreicht wurde. Dies ist aber nur eine geringe Hochwasserlage wodurch die Donau nur an wenigen Stellen im Landkreis über die Ufer trat. Schon bald wird der Pegel wieder einen Normalwert erreichen.

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14.01.2019 – Ein Wintergewitter-reicher Tag

Im Laufe der zweiten Nachthälfte und bis in den Vormittag hinein gab es neben teils kräftigen und ergiebigen Schauern auch zahlreiche Wintergewitter im Südwesten Deutschlands – Und auch in der zweiten Tageshälfte werden sich noch Weitere entwickeln. Ungewöhnlich ist allerdings die hohe die Anzahl der Gewitter und deren verbreitendes Auftreten.

Zur Blitzortung gelangt ihr hier:
www.wetterzeiger.de/wetterkarten/blitzortung/

Zum Blitzkalender wo ihr die gewünschten Tage auswählen könnt kommt ihr hier:
www.wetterzeiger.de/wetterkarten/blitzortung/blitzkarten-archiv/

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10. – 12.01.2013 – Reichlich Schnee und dann Regen und Tauwetter

Erneut gab es kräftigen Schneefall im Landkreis sodass die Schneedecke in Tuttlingen auf 16cm anwuchs. Im Tuttlinger Duttental wurden sogar 23cm gemessen, gefolgt vom Möhringer Kühltal mit 22cm. In den Hochlagen unserer Region liegen derzeit 35 bis 45cm Schnee.

Leider wird starkes Tauwetter und ergiebiger Regen nun dem Schnee mächtig zusetzen. Auf Grund ergiebigen Niederschlägen und der Schneeschmelze sollte man sich im Landkreis Tuttlingen auf eine mögliche Hochwasserlage einstellen.

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09.01.2019 – Wintergewitter im Südwesten

Klicken Sie auf das Bild um zum sehen wo die Gewitter auftraten.

Wie über den Zeitraffer welcher über den Kalender vom Blitzkartenarchiv von heute auswählbar ist, entwickelten sich im Tagesverlauf so manches Wintergewitter. Neben Blitz und Donner kam es zu Regen, Graupel und auch Schneefall in nur kurzer Zeit. Andernorts fiel erneut reichlich Schnee was zu teils erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr führte.

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05./06.01.2019 – Kräftiger Schneefall

Kräftige Schneefall sorgte vor allem am Samstag für erhebliche Verkehrsbehinderungen im Landkreis Tuttlingen. An so manchen Straßen und Steigungen ging teils gar nichts mehr und es kam zu 46 witterungsbedingten Unfällen.

Abhängig von der Lage gab es am Sonntag in und um Tuttlingen eine Schneehöhe von 10 bis 13cm zu verzeichnen, auf dem  Witthoh wurden 17cm und auf dem Heuberg 15 bis 20cm gemessen.

Hier gelangen Sie zu den Schneehöhen in der Region.

Kräftiges Tauwetter wird dem Schnee aber schon bald mächtig zusetzen. Durch die Last auf den Bäumen kann es derzeit Schneebruch geben, weswegen erhöhte Vorsicht geboten ist. Auf der Straße zum Dreifaltigkeitsberg war bereits ein Baum quer über die Straße gestürzt.

Im Allgäu waren die Schneefälle besonders heftig, den dort vielen gebietsweise 40 bis 70cm Neuschnee was ein Chaos auslöste.

Hier ein paar Bilder aus dieser Region.

Amtzell  © Liane Jeck

Isny  © Timo Riedel

Scheidegg  © Alexander Eisele
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Jahresrückblick 2018 – Was für ein grandioses Wetter-Jahr

Das Jahr 2018 wird ebenso in die Wettergeschichte eingehen und den Menschen lange Zeit in Erinnerung bleiben wie dies im Jahr 2003 und in dem außergewöhnlichen Sommer 2015 der Fall war.

 

Temperaturen:

Gemeinsam mit dem Jahr 2015 war auch 2018 mit einer Durchschnittstemperatur von genau 9,67 Grad (Normalwert 8,0 Grad) das bislang wärmste Jahr in der Tuttlinger Wettergeschichte. Dazu kommt dass es noch nie zuvor so einen langen Sommer gab. Insgesamt konnten 88 Sommertage mit 25 Grad und mehr verzeichnet werden wovon 22 Hitzetagetage (Normalwert 5 bis 7 Hitzetage) mit 30 Grad und darüber waren. Wäre der erste Hitzetag nicht erst am 24. Juli gewesen, wären sicherlich noch mehr solcher Hitztage registriert worden. Noch mehr Sommer- und Hitzetage gab es nur noch im Jahr 2003 wo 79 Sommertage und davon 45 Hitzetage in die Wettergeschichte eingingen. Den ersten Sommertag gab es am 19.April mit 26,4 Grad, den letzten am 15. Oktober mit 25,0 Grad. Den letzten Frost dagegen wurde am 14. April mit -0,2 Grad und den ersten Frost am 25. September mit -0,8 Grad aufgezeichnet. Insgesamt wurden im Jahr 2018 an 98 Tagen Frost und an 27 Tagen Dauerfrost registriert.

Mit 35,7 Grad wurde am 31. Juli die höchste Temperatur des Jahres erreicht. Am kältesten war es am Morgen des 28. Februar wo lausig kalte -18,7 Grad gemessen wurden.

Zu erwähnen wäre aber auch das Jahr 1997 welches mit einer Durchschnittstemperatur von nur 6,7 Grad kälter als bislang alle Jahre zuvor und danach ausfiel.

Übers Jahr gesehen fielen nur der Februar und der März deutlich zu kalt aus, ansonsten lagen alle anderen Monate teils weit über dem Monatsmittel.

 

Niederschlag:

Genau 15 Jahre lang konnte sich das Jahr 2003 mit einer Jahresniederschlagsmenge von 699,3 L/qm als das trockenste Jahr behaupten. Doch dieser Wert wurde nun 2018 sogar deutlich unterboten. Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 614,4 L/qm gilt nun fortan das Jahr 2018 als das trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahr 1891.

Außer dem Januar wo es sehr viel Niederschlag und reichlich Hochwasser gab und dem Dezember der das dringend benötigte Nass brachte, fielen alle Monate meist viel zu trocken aus was der Natur enorm zusetzte und sich an den extrem niedrigen Pegelständen der Donau, deren Zuflüsse und des Bodensees zeigte. Bereits ab dem späten Frühjahr bis Ende November konnte man bei der Donauversicherung trockenen Fußes durch das Donaubeet umherwandern.

Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 15. Mai mit 28,2 L/qm. Die höchste Schneehöhe wurde am 15. Februar mit lageabhängigen 16 bis 20cm gemessen. In den Hochlagen wie auf dem Heuberg wurden teils 25 bis nahe 30cm erreicht.

Es gab im Verlauf des Jahres 144 Tage an denen Niederschlag fiel, an 31 Tagen schneite es. Eine geschlossene Schneedecke gab es an 43 Tagen. An 5 Tagen gab es Graupelschauer und an 4 Tagen gab es Hagel.

Abgesehen vom deutlich zu nassen Januar und dem etwas zu nassen Dezember fielen alle Monate viel zu trocken aus.

 

Sonnenscheindauer:

Im Verlauf des Jahres schien die Sonne reichlich. Mit 1998,1 Sonnenstunden wurde die 2000er-Marke nur um Haaresbreite verfehlt. Diese wurde in den letzten 25 Jahren nur 4 mal überschritten. Denn Rekord stellte hierbei das Jahr 2003 auf wo die Sonne enorme 2514 Stunden auf uns hernieder schien.

Von April bis Oktober gab es deutlich mehr Sonnenschein als normal, ansonsten wurde das Soll weitgehend erfüllt. Nur der Januar und der Dezember geizten mit Sonnenschein.

 

Wind:

Stürmisch ist es im Verlauf eines Jahres immer mal, doch 2018 hatten wir diesbezüglich Glück. Da gab es son so manche Jahre wo es dagegen deutlich heftiger zur Sache ging.

Mit 79,5 km/h wurde am 22. Februar die höchste Windgeschwindigkeit gemessen was Windstärke 9 entspricht.

 

Witterung:

Nebel gab es das Jahr über an nur 34 Tagen was ein ziemlich niedriger Wert ist. Andere Jahre brachte da schon gerne mal über doppelt soviele Nebeltage.

Gewitter gab es an 38 Tagen, was einem weitgehend durchschnittlichen Wert entspricht. Besonders Gewitterreich war die zweite Maihälfte wo es an 13 Tagen gewitterte. An manchen Tagen entwickelten sich sogar 4 bis 6 Gewitter.

Eine Hochwasserlage gab es nur im Januar und kurz mal am 1. Weihnachtstag, ansonsten war es viel zu trocken und die Pegelstände extrem niedrig. Vor allem im Januar wurde an Heilig Drei König mit 349,5cm ein sehr hoher Pegelstand erreicht der für reichliche Überschwemmungen sorgte. Ohne das Hochwasserrückhaltebecken in Wolterdingen hätte die Hochwasserlage brenzlig werden können.

 

Fazit:

Das Jahr 2018 war gemeinsam mit dem Jahr 2015 das bislang wärmste Jahr der Wettergeschichte und hatte den längsten Sommer aller Zeiten. Man konnte zeitweilig schon fast von Mittelmeerklima sprechen. Zudem war es das mit Abstand trockenste Jahr seit Beginn der Wetteraufzeichnung im Jahre 1891 und überdurchschnittlich sonnenreich. Von extremen Wetterkapriolen welche viele Schäden anrichten blieben wir bis auf wenige Ausnahmen glücklicherweise verschont. Die Dürre jedoch setzte der Natur und der Landwirtschaft mächtig zu.

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04.01.2019 – Jahres Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth Link

02.01.2019 – Monatsrückblick auf das Wetter im Dezember

Monatsrückblick sowie Vergleichswerte vieler Jahre
Klicken Sie auf das Bild um zu den Vergleichswerten zu gelangen.

Endlich fiel mal das von der Natur benötigte Nass in ordentlicher Menge, wenngleich es auch keinesfalls dazu reichte das Defizit auszugleichen. Aber wieder wie schon das ganze Jahr über fiel auch der Dezember mit einer Durchschnittstemperatur von 1,8 Grad deutlich zu warm aus. Dabei lag der Mittelwert deutliche 1,6 Grad über dem Monatsdurchschnitt.Nicht verwunderlich dass es wieder einmal “Grüne Weihnachten” gab. Vor allem der Heiligabend fiel mit 11,5 Grad äußerst mild aus.

Die höchste Monatstemperatur wurde mit 12,8 Grad am 3. erreicht. Die kühlste Temperatur lag dagegen bei -8,8 Grad, gemessen am 15 des Monats. Frost gab es an 16 Tagen. Dauerfrost gab es an 5 Tagen.

Mit einer Gesamtniederschlagsmenge von 65,8 L/qm wurden 119,6% der Normalmenge erreicht was für die Natur ein Segen war. Die höchste Tagesniederschlagsmenge gab es am 9. des Monats mit 14,4 L/qm.

Da vor allem vom Schwarzwald reichlich Wasser heran floss, erreichte die Donau am 25. nach monatelanger Trockenheit bei der Donausversicherung mal wieder seit dem Januar einen Hochwasserpegel von 281,7cm. Dies entsprach einer leichten Hochwasserlage, was aber dennoch dazu ausreichte dass die Donau zwischen Immendingen und Möhringen, sowie auch zwischen Nendingen, Stetten und Mühlheim großflächig über die Ufer trat.

Vor allem gegen Ende der 1. Dezemberdekade zeigte sich der Dezember stürmisch. Die höchste Windgeschwindigkeit wurde jedoch mit 68,8 km/h an Heiligabend erreicht, was einer Windstärke 8 entspricht. Nebel bildete sich im Verlauf des Monats an 4 Tagen. Am 9. gab es im Landkreis sogar ein Gewitter, in Baden Württemberg sogar an insgesamt 6 Tagen.

Mit 50,1 Sonnenstunden zeigte sich die Sonne im Dezember nicht gerade häufig was an der überwiegenden Westwetterlage und den häufig durchziehenden Tiefs lag.

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02.01.2019 – Dezember Wetterrückblick der Wetterwarte Süd – Roland Roth Link
02.01.2019 – Wetterrückblick auf den Dezember und das Jahr 2018 in Bad Säckingen – Helmut Kohler
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02.01.2019 – Wetterrückblick auf den Dezember und das Jahr 2018 in Schwörstadt – Helmut Kohler Link
01.01.2019 – Mit dichtem Nebel ins neue Jahr

Mit dichtem Nebel und Sichtweiten von teils 50 bis 100 Meter konnte man die Neujahrsraketen eher schlecht sehen. Doch dies tat der Stimmung und der Schieß-Freudigkeit keinen Abbruch.